Tag Archives: Albumreview

Death Cab For Cutie – I Built You A Tower

Die US-amerikanischen Alternative-Rocker Death Cab For Cutie releasen mit „I Built You A Tower“ ihre elfte Studio-LP. Produziert von John Congleton, gelingt der Band mit der Platte Label-mäßig (ANTI-) wie musikalisch eine bemerkenswerte Rückkehr zu ihren Indie-Wurzeln, mit denen ihre Reise 1997 in Bellingham (WA)

Paper Hats – Once Was Enough

„Emotive Noise“, so beschreibt sich die Londoner Band Paper Hats. Ein treffender Ausdruck für ihre Mischung aus Emocore und Noise Rock, der mit einer Portion britischem Flair getoppt wird. Jetzt veröffentlichen sie ihre Independent- Debüt-EP „Once Was Enough“ im Vertrieb von The State51 Conspiracy.

The North – Coming Of Age

Nachwuchs-Indierocker The North aus dem englischen Leeds haben nach „Blood Orange“ (2025) mit „Coming Of Age“ ihre nächste Mini-LP veröffentlicht, auf der die Four-Piece-Band gekonnt Sleaze-Sound mit Baggy-Madchester-Klängen verbindet – one of Indie’s hottest tickets!

The Black Keys – Peaches!

Mit ihrem 14. Studioalbum setzen The Black Keys auf Rückbesinnung und erwecken mit „Peaches!“ zehn alte Blues-Standards zum Leben. Ungeschliffen, ja beinahe demonstrativ roh wirkt dieser späte Eintrag in ihre Diskografie – dafür aber auch überzeugend ungekünstelt und in sich stimmig.

Youbet – Youbet

Die New Yorker Indierocker Youbet bringen ihren neuen, selbstbetitelten Longplayer heraus. In zehn entschlossenen Tracks bewegt sich das Duo dabei im musikalischen Grenzgebiet irgendwo zwischen knurrigen Grungeklängen und fröhlichen Hooks zum Mitsummen. Einer der bislang spannendsten Indie-Releases des Jahres.

Friko – Something Worth Waiting For

Die Musik-Szene Chicagos erlebt aktuell wieder einen großen Aufschwung und Friko beweisen sich mit ihrer zweiten LP als eine der spannendsten Bands der Region: Mit Produzent John Congleton von The Paper Chase knüpfen sie dabei an Bewährtes an und entwickeln sich gleichzeitig weiter nach vorn.

Bad Operation – Everything Must Go

Ska’s immer noch not dead. Sein aktueller Aufguss heißt New Tone und zeigt sich ebenso offen für angrenzende Genres, wie für ein politisches Bewusstsein. Als Flaggschiff der noch jungen Bewegung veröffentlichen Bad Operation jetzt ein sehr frisches Album, das auch vor großen Gesten nicht zurückschreckt.

Glen Hansard – „Don’t Settle (Vol.1 – Transmissions East)“

Indie-Folkrocker Glen Hansard released mit „Don’t Settle (Vol.1 – Transmissions East)“ den ersten von zwei Teilen eines Live-Albums, auf dem er die ganze Magie seiner beiden Auftritte einfängt, die er letztes Jahr Ostern im geschichtsträchtigen Berliner Funkhaus vor wenigen hundert glücklichen Fans absolviert hat.

The Twilight Sad – It’s The Long Goodbye

Die schottischen Post-Punker und Gothic-Rocker The Twilight Sad melden sich sieben Jahre nach ihrem letzten Album mit ihrem neuen und sechsten Longplayer „It’s The Long Goodbye“, der von menschlicher Verletzlichkeit kündet, zurück – und klingen nach ihrer Auszeit majestätischer denn je.

Brigitte Calls Me Baby – Irreversible

Die Jangle-Rocker Brigitte Calls Me Baby aus Chicago releasen mit „Irreversible“ ihren zweiten Longplayer, auf dem sich elf bezaubernde Tracks befinden – allesamt geprägt von Frontmanns Wes Leavins samtiger Stimme, die mitunter Erinnerungen an Elvis Presley und Steven Morrissey hervorruft.