Category Archives: Platten

They Might Be Giants – The World Is To Dig

Selten klingt Pop so verspielt klug wie im Kosmos des mehrfach Grammy-prämierten Duos They Might Be Giants. Auch auf „The World Is to Dig“, ihrem bereits 24. Album, zeigen sich die beiden New Yorker hellwach, kreativ und mit beneidenswert schrägem Kompass.

Boy Omega – Fold Your Hands

Boy Omega – das ist Martin Hasselgren, der seit mehr als 20 Jahren weit ab vom Mainstream wundervolle Songs veröffentlicht. Nachdem ich ihn einige Jahre aus den Augen verloren habe, ist er nun mit neuer Musik zurück.

The Melmacs – Euphancolia

The Melmacs liefern mit Album Nummer zwei ein bittersüßes Update ihres Power-Pop-Punk’n’Rolls. „Euphancolia“ schwankt dem Titel entsprechend zwischen Hochgefühl und Schwermut, bleibt dabei aber total eingängig und klingt bei aller thematischen Spannung herrlich unbekümmert.  

José González – Against The Dying Of The Light

José González macht mit seinem neuen Album „Against The Dying Of The Light“ dort weiter, wo er 2021 mit „Local Valley“ aufgehört hat. Schöne Gitarren-Pickings, schlaue Themen und seine markante Stimme begeistern auch dieses Mal.

Grade 2 – Let’s Talk About It

Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.

U2 – Easter Lily

U2 releasen nur wenige Wochen nach ihrer vielgelobten Surprise-Protest-EP „Days Of Ash“ mit „Easter Lily“ ein weiteres musikalisches Überraschungs-Ei. Dieses Mal hat das Dubliner Quartett in sechs Tracks seinen Blick eher nach innen gerichtet – und führt seine kreative Auferstehung passend zum Osterfest fort.

Paul Cauthen – The Book Of Paul

Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.

Waterbaby – Memory Be A Blade

Die im schwedischen Stockholm geborene Singer-Songwriterin Waterbaby hat auf dem legendären Label Sub Pop Records ihr Debütalbum „Memory Be A Blade“ released, auf dem acht warmherzige, R&B-influenced Indiepopsongs zu hören sind.

Tigers Jaw – Lost On You

Fünf Jahre nach „I Won’t Care How You Remember Me“ veröffentlichen Tigers Jaw ein weiteres, sehr gutes Album. „Lost On You“ bedient dabei alle gewohnten Trademarks der Band – und zeigt zugleich, warum sie sich über die Jahre so konstant behauptet hat.