Hollow Horse – The Memory Palace

Glasgows vorzügliche, leicht in Vergessenheit geratenen Indie-Sophistipopper Hollow Horse bringen mit „The Memory Palace“ auf dem sympathischen deutschen Independent-Label Bureau Platiruma ihr sechstes Album heraus, mit dem sie ihre kleine musikalische Wiederauferstehung von vor gut einem Jahr auf bezaubernde Weise fortsetzen.

Foy Vance – IF: WE

Kaum hat Foy Vance mit „The Wake“ einen außergewöhnlichen, sieben Alben umfassenden Zyklus abgeschlossen, schlägt der nordirische Songwriter schon das nächste Kapitel auf. „IF“ ist eine musikalische Autobiografie in drei Akten. Mit der fünf Songs umfassenden EP „IF: WE“ liegt nun der erste vor.

Radio Free Alice – What’s In Between

Australiens Indie-Newcomer-Darlings Radio Free Alice releasen ihren mit Spannung erwarteten Debüt-Longplayer „What’s In Between“, auf dem sie die pulsierende Direktheit von Post-Punk mit der schwebenden Eleganz des New Wave verbinden und mit eingängigen Melodien garnieren. Selbstbewusstes Statement einer jungen Band!

Editors – Surface, Echo & Sound

Birminghams Indierock-Outfit Editors veröffentlicht mit „Surface, Echo & Sound“ sein achtes Studioalbum, auf dem die Briten nach ein paar Ausflügen in eher elektronische Gefilde die Rückkehr zu ihren New-Wave- und Post-Punk-Wurzeln feiern – überzeugend!

Matt Nash – Rebirth

Indie-Elektro-Artist Matt Nash aus London hat seinen ersten Vinyl-Longplayer released. Auf „Rebirth“ vereint er dafür zehn Tracks, die Elemente von House, Minimal Techno und Trance in sich tragen, zu einer atmosphärischen Electronic-Dance-Music-Melange.

Tommy Lefroy – The Precariat

Das ist der Soundtrack zum Herbst! Auf „The Precariat“, dem Debütalbum des Indie-Duos Tommy Lefroy, treffen bezaubernde Stimmen und krachende Gitarrenwände, schwebende Harmonien und eruptive Noise-Ausbrüche aufeinander – so wechselhaft schön wie das Wetter dieser Tage.

The House Of Love – The Gift

Londons The House Of Love reiften zwischen 1986 und 1988 zu einer Gruppe – während der Blütezeit britischer Indiemusic, in der Fragilität und unmittelbare Popmelodien auf ewig miteinander verschmolzen. Die Triple-CD-Box „The Gift“ fängt die Band-Werdung auf berauschende Weise ein.

Fake Names – Punk Ruins

Die Lebensläufe sind Punkgeschichte, die Namen klingen nach Supergroup. Tatsächlich aber sind Fake Names vor allem eins: drei alte Schulfreunde mit ihrem dereinst größten Fan am Mikro. Umso schöner, dass auch ihr dritter Streich „Punk Ruins“ trotzallem nicht nach fader Rückschau klingt, sondern nach Aufbruch.

Morrissey – Kerching Kerching/Zoom Zoom The Little Boy

Ex-The-Smiths-Sänger und Indie-Ikone Morrissey hat mit „Kerching Kerching“ und „Zoom Zoom The Little Boy“ zwei limitierte 7-Inch-Vinyls rausgehauen – Songs von seiner jüngsten LP. Das Besondere: Auf den Scheiben befindet sich mit „Isle Of Dogs“ und „Without Music The World Dies“ je ein unreleased Track.