Tag Archives: Albumreview

Youbet – Youbet

Die New Yorker Indierocker Youbet bringen ihren neuen, selbstbetitelten Longplayer heraus. In zehn entschlossenen Tracks bewegt sich das Duo dabei im musikalischen Grenzgebiet irgendwo zwischen knurrigen Grungeklängen und fröhlichen Hooks zum Mitsummen. Einer der bislang spannendsten Indie-Releases des Jahres.

Friko – Something Worth Waiting For

Die Musik-Szene Chicagos erlebt aktuell wieder einen großen Aufschwung und Friko beweisen sich mit ihrer zweiten LP als eine der spannendsten Bands der Region: Mit Produzent John Congleton von The Paper Chase knüpfen sie dabei an Bewährtes an und entwickeln sich gleichzeitig weiter nach vorn.

Bad Operation – Everything Must Go

Ska’s immer noch not dead. Sein aktueller Aufguss heißt New Tone und zeigt sich ebenso offen für angrenzende Genres, wie für ein politisches Bewusstsein. Als Flaggschiff der noch jungen Bewegung veröffentlichen Bad Operation jetzt ein sehr frisches Album, das auch vor großen Gesten nicht zurückschreckt.

Glen Hansard – „Don’t Settle (Vol.1 – Transmissions East)“

Indie-Folkrocker Glen Hansard released mit „Don’t Settle (Vol.1 – Transmissions East)“ den ersten von zwei Teilen eines Live-Albums, auf dem er die ganze Magie seiner beiden Auftritte einfängt, die er letztes Jahr Ostern im geschichtsträchtigen Berliner Funkhaus vor wenigen hundert glücklichen Fans absolviert hat.

The Twilight Sad – It’s The Long Goodbye

Die schottischen Post-Punker und Gothic-Rocker The Twilight Sad melden sich sieben Jahre nach ihrem letzten Album mit ihrem neuen und sechsten Longplayer „It’s The Long Goodbye“, der von menschlicher Verletzlichkeit kündet, zurück – und klingen nach ihrer Auszeit majestätischer denn je.

Brigitte Calls Me Baby – Irreversible

Die Jangle-Rocker Brigitte Calls Me Baby aus Chicago releasen mit „Irreversible“ ihren zweiten Longplayer, auf dem sich elf bezaubernde Tracks befinden – allesamt geprägt von Frontmanns Wes Leavins samtiger Stimme, die mitunter Erinnerungen an Elvis Presley und Steven Morrissey hervorruft.

War Child – Help(2)

1995 tat sich das Who-Is-Who der UK-Musikszene zusammen, um mit der NGO War Child im Rahmen einer der beeindruckendsten Charity-Aktionen in Music-History durch den Verkauf des Samplers „Help“ Kindern in Kriegsgebieten zu helfen – nun führt „Help(2)“ dieses unterstützenswerte Engagement fort.

Only The Poets – And I’d Do It Again

Die aus dem englischen Reading stammenden Nachwuchs-Indiepopper Only The Poets releasen mit „And I’d Do It Again“ ihre Debüt-LP: darauf vierzehn voller jugendlichem Charme steckende Songs mit einem ausgeprägten Gespür für im Ohr bleibende Hooks.

The Damned – Not Like Everybody Else

Musikalische Ehrerbietung: Londons Punk-Pioniere The Damned widmen ihrem letztes Jahr verstorbenen Gründungsmitglied Brian James mit „Not Like Everybody Else“ ein kurzweiliges Cover-Album mit zehn ausgesuchten Tracks von Artists, die Brians Gitarrenspiel und Songwriting nachhaltig geprägt haben.