Remi Wolf – Mud
Mit musikalischem Stilbruch und der ehrlichsten Stimme der Pop-Welt kehrt die US-Amerikanerin Remi Francis Wolf mit ihrem dritten Album „Mud“ zurück, auf dem sie mit warmig-wohlem Songwriting und viel Herz(schmerz) überzeugt.
Mit musikalischem Stilbruch und der ehrlichsten Stimme der Pop-Welt kehrt die US-Amerikanerin Remi Francis Wolf mit ihrem dritten Album „Mud“ zurück, auf dem sie mit warmig-wohlem Songwriting und viel Herz(schmerz) überzeugt.
Nach ihren Support-Shows für The Offspring im vergangenen Jahr sind Simple Plan wieder in Deutschland unterwegs und füllen auch ohne den Mega-Seller aus Orange County die großen Hallen des Landes.
Offizielle Stimmen sprechen von der Rückkehr zu den Anfängen, von einem Neubeginn sogar. Für mich klingt Reinhard Meys dreißigstes Studioalbum „Schatzhauser“ dagegen mit jeder Note und jedem Wort so schmerzlich nach Abschied, dass ich den Stimmen kaum Glauben schenken kann.
Über die Eindringlichkeit des Songs „Keine Angst“ von Danger Dan wurde viel gesagt und geschrieben. Dass der Musiker auf seinem neuen Soloalbum die Spannung dieser Vorab-Single nicht durchgehend halten kann, ist da fast nur logisch.
Die wahren Pioniere des Britpop und Mit-Wegbereiter der ikonischen Hamburger Schule The Jeremy Days feiern als Acoustic-Group-Trio den Kick-Off ihrer Herbst-Konzertserie im Capitol-Theater der liebenswürdigen niedersächsischen Rock-City Nordhorn vor rund 150 begeisterten Fans.
In den 1990er-Jahren waren Teenage Fanclub für einige Jahre die Speerspitze einer alternativen Power-Pop-Szene. Das ist lange her. Ihr feines Händchen für Melodien haben sich die Schotten aber auch 30 Jahre später bewahrt.
Dublins Indie-Folkpopper Kodaline schreiben mit dem stilvollen „We Were Only Young“ das letzte musikalische Kapitel ihrer gut zwanzigjährigen Bandgeschichte und feiern mit „The Farewell Tour“ auch von ihren deutschen Fans gebührend Abschied.
Gitarrenlegende Johnny Marr aus dem englischen Manchester, der einst gemeinsam mit seinem kongenialen Ex-Bandmate Morrissey Indiemusic definierte und wie niemand sonst prägte, released mit „The Age Of Everything“ seine fünfte Solo-LP – darauf zehn melodische Tracks, geprägt von Marrs zeitlos perlig-frischem Saitenspiel.
Ich muss gestehen, Emma Ruth Rundle gehört nicht gerade zu den Künstlerinnen, die ich häufig zu Hause höre. Und doch lohnt es sich, einen intensiven Blick auf ihre vielseitige Discografie zu werfen. Leichter wird es trotzdem nicht, ihr neues Album „These Killing Times“ in Worte
„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.