We Are Scientists – Köln, Luxor (13.04.2026)

Die New Yorker Indie-Sleaze-Veteranen We Are Scientists sind zum 20-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums „With Love And Squalor“ auf Welttournee mit drei Konzertstopps in Deutschland, wo sie nach eigener, launiger Vermutung zum „gefühlt zwanzigsten Mal“ im Kölner Luxor auftreten – und sie dürfen jederzeit gern wiederkommen!

Boy Omega – Fold Your Hands

Boy Omega – das ist Martin Hasselgren, der seit mehr als 20 Jahren weit ab vom Mainstream wundervolle Songs veröffentlicht. Nachdem ich ihn einige Jahre aus den Augen verloren habe, ist er nun mit neuer Musik zurück.

Jeff Buckley – It’s Never Over, Jeff Buckley

Der amerikanische Singer-Songwriter Jeff Buckley veröffentlichte im Jahr 1994 mit „Grace“ nur ein einziges Album, das aber zu einem der einflussreichsten des Alt-Rocks emporstieg. Die Dokumentation „It’s Never Over, Jeff Buckley“ würdigt nun die leider viel zu kurze Lebensgeschichte des so talentierten kalifornischen Künstlers.

The Melmacs – Euphancolia

The Melmacs liefern mit Album Nummer zwei ein bittersüßes Update ihres Power-Pop-Punk’n’Rolls. „Euphancolia“ schwankt dem Titel entsprechend zwischen Hochgefühl und Schwermut, bleibt dabei aber total eingängig und klingt bei aller thematischen Spannung herrlich unbekümmert.  

Jonas Engelmann – Bored Teenagers

Das Buch „Bored Teenagers“ feiert 50 Jahre Punkrock – mit Geschichten von mehr als 200 Musiker*innen, Journalist*innen und anderen Szenebeteiligten. Das ist vor allem deshalb spannend, weil viele der Beteiligten den Begriff erstaunlich weit auslegen.

Grade 2 – Let’s Talk About It

Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.

U2 – Easter Lily

U2 releasen nur wenige Wochen nach ihrer vielgelobten Surprise-Protest-EP „Days Of Ash“ mit „Easter Lily“ ein weiteres musikalisches Überraschungs-Ei. Dieses Mal hat das Dubliner Quartett in sechs Tracks seinen Blick eher nach innen gerichtet – und führt seine kreative Auferstehung passend zum Osterfest fort.

Paul Cauthen – The Book Of Paul

Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.