Deadletter – Köln, Artheater (25.03.2026)
Die britischen Indierocker Deadletter legen im Artheater einen energiegetränkten Auftritt vor 350 begeisterten Fans hin, die den hölzernen Dancefloor des Köln-Ehrenfelder Clubs erzittern lassen.
Die britischen Indierocker Deadletter legen im Artheater einen energiegetränkten Auftritt vor 350 begeisterten Fans hin, die den hölzernen Dancefloor des Köln-Ehrenfelder Clubs erzittern lassen.
Mit „Before The World Caves In“ veröffentlichen Good Riddance ihr zehntes Album und klingen so drängend wie lange nicht. Karsten sprach mit Frontmann Russ über das, was das Album ausmacht, was sich dafür ändern musste und was sich wohl niemals ändern wird.
Der umtriebige Kölner Komparse durchleuchtet auf seinem neuen Studioalbum Wut und Tanzbarkeit und zeigt mal wieder, dass sein Hirn ein magischer Ort ist.
Atmosphärisch, melancholisch und explosiv: Zwei Jahre nach ihrer Gründung veröffentlicht die Berliner Indie-Band Oktobernatt ihre Five-Track-Debüt-EP „Coordinates°“, die man immer wieder von vorn abspielen möchte.
Die schottischen Post-Punker und Gothic-Rocker The Twilight Sad melden sich sieben Jahre nach ihrem letzten Album mit ihrem neuen und sechsten Longplayer „It’s The Long Goodbye“, der von menschlicher Verletzlichkeit kündet, zurück – und klingen nach ihrer Auszeit majestätischer denn je.
Erinnerungswürdige Auftritte müssen nicht episch lang, sondern überzeugend sein: Chicagos Janglerocker Brigitte Calls Me Baby verzücken im Luxor 450 Fans eine Stunde mit ihren romantischen Melodien irgendwo im Grenzgebiet von Fiktion und Wirklichkeit – sowie der Erkenntnis, dass Liebe nicht immer auf Gegenseitigkeit beruht.
Acht Jahre Funkstille. Risse im Fundament. Zweifel an allem. Nach einer Phase der Prüfungen schöpfen City Light Thief neuen Mut und senden uns mit „Greetings From Fevers Key“ das hitzige Lebenszeichen einer Band, die Brüche überwinden musste – und genau daraus ihre neue Dringlichkeit zieht.
Ich kann mich nicht erinnern, wann mich zuletzt eine Band zu spontanen Superlativen veranlasst hat. Aber was Kraftklub im Düsseldorfer PSD Dome abgeliefert haben, hat mich dann doch nachhaltig beeindruckt.
1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.
Zwei Jahre nach ihrem Album „To Figure Out“ veröffentlichen Shoreline mit „Is This The Low Point Or The Moment After?“ ein ziemlich gutes Album, das den Bogen zwischen Alternative Rock und Hardcore gekonnt spannt.