U2 – Days Of Ash

U2 bringen fast zehn Jahre nach ihrem letztem Album mit „Days Of Ash“ eine Überraschungs-EP heraus. Das Dubliner Quartett bezieht darauf in fünf Songs und einem Gedicht Stellung zu den Wirren unserer Zeit: Ukraine-Krieg, Demokratie-Sterben in den USA, Menschenrechtsverletzungen im Iran und Nahost-Konflikt.

The Overjoyed – The Overjoyed

Ach, herrlich! Auf ihrem selbstbetitelten dritten Album bieten uns die griechischen The Overjoyed wunderbar frischen, weil ungeschminkten Punkrock, der hochmelodiös nach vorne prescht. Und die DIY-Flagge schwenken die Vier auch noch unaufhörlich. Was will man mehr?

Angel Du$t – Cold 2 The Touch

Angel Du$t sind nicht dazu gedacht, bequem zu sein. Mit ihrem sechsten Output „Cold 2 The Touch“ rütteln die Jungs aus Baltimore wieder kräftig am Hardcore-Korsett, mischen Pop-Appeal, Punk-Energie und Rock-’n’-Roll-Attitüde – und machen so Bewegung zum Prinzip.

SETE – Adult Teenage Angst (EP)

Eigentlich ist das Besprechen von EPs immer so eine Sache. Vier Songs, die schneller vorbei sind, als man ein Review lesen kann (okay, fast so schnell), und deren Relevanz irgendwie auch schwierig einzuordnen ist. Für die Debüt-EP von SETE mache ich aber eine Ausnahme. Warum?

Mattiu – Aura

Was beginnt wie eine korsische Paghjella, entpuppt sich schnell als eines der außergewöhnlichsten Liedermacher-Pop-Alben dieser Tage. In einem glasklaren Tenor erzählt uns der Schweizer Mattiu auf „Aura“ zehn rätoromanische Geschichten, die tief bewegen – auch ohne dass wir nur ein einziges Wort verstehen.

Box Elder – dto.

Box Elder war zunächst das Solo-Projekt des Musikers Chris Archuleta, der sich während des Covid-Lockdowns in seinem Schlafzimmerstudio einschloss, um seine rastlose Energie in einige Songs umzuwandeln. Mittlerweile sind Box Elder eine vollwertige Band und veröffentlichen ein beachtliches Debütalbum.

Charlotte Day Wilson – Patchwork

Charlotte Day Wilson bringt mit „Patchwork“ ihre neue Mini-LP heraus. Die aus dem kanadischen Toronto stammende Singer-Songwriterin mit der herzerwärmenden Stimme lässt darauf Jazz-, Hip-Hop- und Electronic-Music-Elemente zu sieben hinreißenden Contemporary-R&B-Tracks verschmelzen.

Velocity Girl – ¡Simpatico!

Nachdem Sub Pop Records bereits Ende 2024 mit „UltraCopacetic“ eine Neuauflage des Velocity-Girl-Debütalbums „Copacetic“ veröffentlicht hatte, ist nun auch das zweite Album „¡Simpatico!“ mit einer Runderneuerung an der Reihe.