Ciao Lucifer – Sunset Riders
„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.
„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.
Chicagos Janglerock-Hoffnung Brigitte Calls Me Baby beenden im heimeligen Kölner Club Gebäude 9 ihren bereits zweiten Deutschland-Ausflug in diesem Jahr mit einem entrückenden 19-Track-Set, das bei den anwesenden 600 Fans gewiss noch für lange Zeit nachhallen wird.
Hamburgs Indie-Darlings The Jeremy Days releasen als Acoustic-Group-Trio ihr Studiodebüt „EP#1“ – als Vinyl-Exclusive, das für ihre Fans auf der bevorstehenden Band-Herbsttour zu bekommen ist. Darauf vier Tracks, die dank weniger cineastischer Kniffe eine erstaunliche Bandbreite aufweisen. Gern mehr davon, liebe J’Days!
Brian Fallon hat offenbar beschlossen, sich nicht länger selbst im Weg zu stehen. „Not Bad For New Jersey“ ist groß, laut und ungeniert Achtziger. Und es klingt als habe sein Schöpfer gerade verdammt viel Spaß an einer neuen Art des Musikmachens.
Londons Post-Grunger Bush feiern den 15. Geburtstag ihrer im Jahr 2011 gedroppten LP „The Sea Of Memories” mit einer üppigen Anniversary Edition, die eine fast doppelt so lange Spielzeit aufweist wie ihr ursprünglicher Release. Ein zeitlos überzeugendes Werk samt lohnender Extras.
Ein magischer Abend in der Kulturkirche Köln. Foy Vance und seine Gefährt*innen machen aus zweieinhalb Stunden Singer-Songwriter-Folk, Americana, Blues und Gospel einen Gottesdienst der etwas anderen Art – und aus dem Kölner Publikum eine beseelte Glaubensgemeinde der Musik.
Smashing-Pumpkins-Mastermind Billy Corgan hat nach den USA auch seinen europäischen Fans „A Night Of Mellon Collie And Infinite Sadness“ dargereicht und anlässlich ihres dreißigjährigen Jubiläums der bahnbrechenden Platte seiner ikonischen Hauptband mit einem hundertköpfigen Symphonieorchester samt Chor gehuldigt – als Oper arrangiert.
Nordkaliforniens Alt-Rocker AFI (A Fire Inside) liefern einen eklektischen Musikabend in der Domstadt – es ist die am schnellsten ausverkaufte Show ihrer gesamten Tournee. Und überzeugen mit ihrem Auftritt nach gefühltem Supportact-Totalausfall umso mehr.
Gemeinsam mit seiner glänzend aufgelegten Band The Bad Seeds sät der australische Großmeister der Melancholie Nick Cave auf dem mit 10.000 Menschen vollgepackten Bonner Kunstrasen seine unwiderstehliche Mischung aus Art-Rock, Post Punk und Dark Wave aus – garniert mit einer gehörigen Portion Liebe und Lebensfreude.
Michael Louis Diamond, besser bekannt als Mike D von den Beastie Boys, released mit „Thank You“ sein erstes Soloalbum. Auf perfekten vierzig Minuten Spielzeit präsentiert das Gründungsmitglied der New Yorker HipHop-Ikonen auf der Platte 13 energievolle Tracks, die allem voran eins eint: durchweg positive Vibes.