Reinhard Mey – Schatzhauser

Offizielle Stimmen sprechen von der Rückkehr zu den Anfängen, von einem Neubeginn sogar. Für mich klingt Reinhard Meys dreißigstes Studioalbum „Schatzhauser“ dagegen mit jeder Note und jedem Wort so schmerzlich nach Abschied, dass ich den Stimmen kaum Glauben schenken kann.

Danger Dan – Keine Angst

Über die Eindringlichkeit des Songs „Keine Angst“ von Danger Dan wurde viel gesagt und geschrieben. Dass der Musiker auf seinem neuen Soloalbum die Spannung dieser Vorab-Single nicht durchgehend halten kann, ist da fast nur logisch.

Teenage Fanclub – Do Not Dare To Dream

In den 1990er-Jahren waren Teenage Fanclub für einige Jahre die Speerspitze einer alternativen Power-Pop-Szene. Das ist lange her. Ihr feines Händchen für Melodien haben sich die Schotten aber auch 30 Jahre später bewahrt.

Kodaline – We Were Only Young

Dublins Indie-Folkpopper Kodaline schreiben mit dem stilvollen „We Were Only Young“ das letzte musikalische Kapitel ihrer gut zwanzigjährigen Bandgeschichte und feiern mit „The Farewell Tour“ auch von ihren deutschen Fans gebührend Abschied.

Johnny Marr – The Age Of Everything

Gitarrenlegende Johnny Marr aus dem englischen Manchester, der einst gemeinsam mit seinem kongenialen Ex-Bandmate Morrissey Indiemusic definierte und wie niemand sonst prägte, released mit „The Age Of Everything“ seine fünfte Solo-LP – darauf zehn melodische Tracks, geprägt von Marrs zeitlos perlig-frischem Saitenspiel.

Emma Ruth Rundle – These Killing Times

Ich muss gestehen, Emma Ruth Rundle gehört nicht gerade zu den Künstlerinnen, die ich häufig zu Hause höre. Und doch lohnt es sich, einen intensiven Blick auf ihre vielseitige Discografie zu werfen. Leichter wird es trotzdem nicht, ihr neues Album „These Killing Times“ in Worte

Ciao Lucifer – Sunset Riders

„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.

The Jeremy Days Acoustic Group – EP#1

Hamburgs Indie-Darlings The Jeremy Days releasen als Acoustic-Group-Trio ihr Studiodebüt „EP#1“ – als Vinyl-Exclusive, das für ihre Fans auf der bevorstehenden Band-Herbsttour zu bekommen ist. Darauf vier Tracks, die dank weniger cineastischer Kniffe eine erstaunliche Bandbreite aufweisen. Gern mehr davon, liebe J’Days!