American Aquarium – New Ways To Lose

„New Ways To Lose“ hatte mich im Handumdrehen. Ein Album voller Haltung, Herz und Highway-Staub und zehn Songs, die die Felder des Heartland so energisch beackern, als reihten sie sich auf zum hungrigen Debüt eines verheißungsvollen Genre-Newcomers.

Brockhoff – Easy Peeler

Pfingsten 2024: Auf der Bühne des Orange Blossom Special Festivals steht eine Musikerin aus Hamburg. Brockhoff nennt sie sich – und begeistert mich bereits nach wenigen Minuten. Nun erscheint endlich ihr langersehntes Debütalbum „Easy Peeler“.

Vorbericht: Musikgarten 2026 in Düsseldorf

Manche Konzertreihen schaffen es, weit mehr zu sein als eine Aneinanderreihung von Live-Auftritten. Der Musikgarten auf dem Areal Böhler in Düsseldorf Meerbusch gehört zu diesen Formaten. Nach zwei erfolgreichen Spielzeiten kehrt die Reihe im Sommer 2026 zurück.

Graham Coxon – Castle Park

Multi-Instrumentalist Graham Coxon released sein vom „Castle Park“ im englischen Colchester inspiriertes Soloalbum, das bereits im Jahr 2011 aufgenommen wurde, aufgrund der damaligen Reunion seiner Hauptband und Britpop-Ikonen Blur jedoch in den Archiven verblieb – bis jetzt.

Steven Hyden – Born In The U.S.A.

Wie wurde „Born In The U.S.A.“ zum kulturellen Phänomen? Steven Hyden sucht die Antwort auf diese Frage nicht im Studio, sondern in Amerikas Pop- und Gesellschaftsgeschichte – und sammelt seine Antworten in einem vielschichtigen Buch, das ein wenig zu unentschlossen zwischen Essay und Sachbuch pendelt.

Kim Petras – Detour

Die neue Kim-Petras-LP „Detour“ fühlt sich wie eine Wiedergeburt der Kölner Pop-Diva an. Nachdem sie vor drei Jahren ihren ersten Grammy für die Sam-Smith-Kollabo „Unholy“ gewann, brachte sie bereits weitere Projekte heraus – und dennoch kommt ihr neuestes Werk fresh wie ein Debüt daher.

Death Cab For Cutie – I Built You A Tower

Amerikas Alt-Rocker Death Cab For Cutie releasen mit „I Built You A Tower“ ihre elfte Studio-LP. Produziert von John Congleton, gelingt der Band mit der Platte Label-technisch (ANTI-) wie musikalisch eine bemerkenswerte Rückkehr zu ihren Indie-Wurzeln, mit denen ihre Reise 1997 in Bellingham, WA begann.

ELEMENT OF CRIME – BONN, OPER (25.05.2026)

Ein Abend in der Oper. Für Leute, die nicht in die Oper gehen. Uns gefällt’s, denn wir kommen ohnehin für die Veteranen der deutschen Musik-Intelligenzia. Zwar senken wir selbst mit Fünfzig noch den Altersschnitt im Haus, aber die Drinks sind eiskalt und die Sitze butterweich.