Metric – Romanticize The Dive
„Romanticize The Dive“ ist der berühmte Blick zurück nach vorn: Auf ihrem zehnten Album wandeln die kanadischen Indie-Rocker Metric eine unverblümt nostalgische Wehmut in erfrischend zeitlose Songs.
„Romanticize The Dive“ ist der berühmte Blick zurück nach vorn: Auf ihrem zehnten Album wandeln die kanadischen Indie-Rocker Metric eine unverblümt nostalgische Wehmut in erfrischend zeitlose Songs.
Die Oldschool lässt bitten: Zum 40. Bandjubiläum wurden Die Skeptiker, Punks der fast ersten Stunde, von drei Hau-drauf-Bands im besten Saft der Jugend ergänzt. Nur zwei davon haben wir sehen können – aus Gründen.
Indie-Folkrocker Glen Hansard released mit „Don’t Settle (Vol.1 – Transmissions East)“ den ersten von zwei Teilen eines Live-Albums, auf dem er die ganze Magie seiner beiden Auftritte einfängt, die er letztes Jahr Ostern im geschichtsträchtigen Berliner Funkhaus vor wenigen hundert glücklichen Fans absolviert hat.
Dirk Darmstaedter hat eine Stripped-down-Version seiner jüngst releasten Solo-LP „The Sound My Mind Makes” via Bandcamp gedropped. Darauf entschält der Frontmann der Hamburger Indiepopper The Jeremy Days die zehn LP-Tracks musikalisch bis auf ihren Kern – und zeigt, dass tolle Songs kein großes Brimborium brauchen.
Selten klingt Pop so verspielt klug wie im Kosmos des mehrfach Grammy-prämierten Duos They Might Be Giants. Auch auf „The World Is to Dig“, ihrem bereits 24. Album, zeigen sich die beiden New Yorker hellwach, kreativ und mit beneidenswert schrägem Kompass.
Die New Yorker Indie-Sleaze-Veteranen We Are Scientists sind zum 20-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums „With Love And Squalor“ auf Welttournee mit drei Konzertstopps in Deutschland, wo sie nach eigener, launiger Vermutung zum „gefühlt zwanzigsten Mal“ im Kölner Luxor auftreten – und sie dürfen jederzeit gern wiederkommen!
Boy Omega – das ist Martin Hasselgren, der seit mehr als 20 Jahren weit ab vom Mainstream wundervolle Songs veröffentlicht. Nachdem ich ihn einige Jahre aus den Augen verloren habe, ist er nun mit neuer Musik zurück.
Der amerikanische Singer-Songwriter Jeff Buckley veröffentlichte im Jahr 1994 mit „Grace“ nur ein einziges Album, das aber zu einem der einflussreichsten des Alt-Rocks emporstieg. Die Dokumentation „It’s Never Over, Jeff Buckley“ würdigt nun die leider viel zu kurze Lebensgeschichte des so talentierten kalifornischen Künstlers.
The Melmacs liefern mit Album Nummer zwei ein bittersüßes Update ihres Power-Pop-Punk’n’Rolls. „Euphancolia“ schwankt dem Titel entsprechend zwischen Hochgefühl und Schwermut, bleibt dabei aber total eingängig und klingt bei aller thematischen Spannung herrlich unbekümmert.
Das Buch „Bored Teenagers“ feiert 50 Jahre Punkrock – mit Geschichten von mehr als 200 Musiker*innen, Journalist*innen und anderen Szenebeteiligten. Das ist vor allem deshalb spannend, weil viele der Beteiligten den Begriff erstaunlich weit auslegen.