Jake Bugg – Alamo

Englands Indierocker Jake Bugg aus Nottinghams Vorstadt Clifton is back mit seinem siebten Album „Alamo“, seinem ersten beim ikonischen Nashville-Label Thirty Tigers. Auf der neuen Platte kehrt er zurück zu seinen folkigen Wurzeln – unverfälscht, rau und mit authentischem Singer-Songwriter-Attitude.

Genau wie bei Buggs selbstbetitelter Debüt-LP aus dem Jahr 2012 wurde auch das Albumcover von „Alamo“ vom legendären, aus Seattle stammenden, mittlerweile in London ansässigen Kevin Westenberg fotografiert. Es ist eine Platte, aus der zwar pure, aber dennoch üppige Arrangements fließen, die sich allerdings wiederum hinter nichts verstecken.


Jake Bugg by Kevin Westenberg

„So ehrlich und verletzlich wie möglich“
Produziert vom Grammy-winning-Duo, bestehend aus seinem langjährigem Freund und Producer Jimmy Hogarth (Amy Winehouse, Paolo Nutini) und Steve McKewan (Eminem), legt Jake Bugg dabei ein starkes, elf Tracks umfassendes Dokument seiner gereiften Songwriting-Kunst vor – eine offenherzige Reise durch Liebe, Einsamkeit und wieder zurück.

„Nach all den Jahren des Tourens und des Plattenmachens fühlte es sich einfach wie der richtige Zeitpunkt an, nach innen zu schauen“, sagt Bugg über seinen Longplayer. „Die letzten paar Jahre waren hart für mich und ich hatte mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen.“ Er versuche, damit umzugehen und herauszufinden, woher sie stammten. „‘Alamo‘ würde nur funktionieren, wenn ich ehrlich und so verletzlich wie möglich wäre. Ich habe mich immer mit vielen Abwehrmechanismen und Barrieren umgeben. Ich dachte, es sei an der Zeit, diese abzubauen.“

Mit 17 Jahren auf der Glasto-Stage
Die erste Vorab-Singleauskopplung ist das mitreißende, country-angehauchte „Never Can Tell“. Ein ausgelassener, gitarrengetriebener Song über den Umgang mit Freundschaften, die sich erst nach dem Erfolg einstellen. „Es ist verdammt schwer, in der heutigen Zeit zu wissen, wem man vertrauen kann, besonders wenn man so aufgewachsen ist wie ich und immer wachsam sein und die Menschen um sich herum genau beobachten muss“, sagt der aus einer Musikerfamilie stammende Jake Bugg, der bereits im zarten Alter von 17 Jahren ganz allein mit seiner Gitarre auf der BBC-Bühne des Glastonbury-Festivals stand, über den Track.

Ganz viel Herz und Seele
In der berührenden Titelsong-Ballade des Albums setzt sich der nach wie vor junge Mann mit den Schmerzen einer Beziehung auseinander, die um einen herum zerbröckelt. Der von Bob Dylan und Leonard Cohen inspirierte, rootsige Roadsong „Day By Day“, ebenfalls ein Pre-Album-Release, wird samt Fingerpicking-Sound zur Ode daran, jeden Tag einfach aufzuwachen und zu versuchen, die Welt besser zu hinterlassen, als man sie vorgefunden hat. Weitere Anspieltipps sind der sehnsüchtige Opener „When The Night“, die berückenden „Ten Stories High“ und „Cloud In The Sky“ sowie „Everywhere I Go“ mit seinen wunderbaren Streichern – sämtliche Stücke mit ganz viel Herz und Seele von Bugg vorgetragen.

Live überzeugen von alldem könnt Ihr Euch übrigens auf seiner Solo-Acoustic-Tour im April nächsten Jahres, die ihn auch in Clubs nach Köln, München und Berlin führt.

Artist: Jake Bugg
Album: Alamo
VÖ: 13.11.2026
Label: Lovebugg Recording / Thirty Tigers