All posts by Karsten Hufschlag

Grade 2 – Let’s Talk About It

Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.

Paul Cauthen – The Book Of Paul

Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.

Good Riddance – Before The World Caves In

Zwischen Wut und Wissen: Good Riddance schlagen mit ihrem zehnten Lonplayer „Before The World Caves In“ eine düstere Schneise in den heutigen Release-Day. Es ist das entschlossene Statement einer Band, deren Feuer noch brennt – auch wenn ihr Zorn jetzt anders klingt.

City Lights Thief – Greetings From Fevers Key

Acht Jahre Funkstille. Risse im Fundament. Zweifel an allem. Nach einer Phase der Prüfungen schöpfen City Light Thief neuen Mut und senden uns mit „Greetings From Fevers Key“ das hitzige Lebenszeichen einer Band, die Brüche überwinden musste – und genau daraus ihre neue Dringlichkeit zieht.

Foy Vance – The Wake

1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.

Pink Floyd – Shine On

Die Erinnerungen unzähliger Zeitzeugen führen uns in „Pink Floyd – Shine On“ nah an eine der größten Bands der Rockgeschichte. Das Buch ist dabei keine klassische Biografie, sondern ein Mosaik aus Stimmen über Genie und Wahnsinn, Ego und Freundschaft. Und über Musik, die Maßstäbe setzte.

Thrice – Köln, Essigfabrik

Im Rahmen ihrer „Horizons/West“-Tour überzeugen die kalifornischen Thrice in der Kölner Essigfabrik vor ausverkauftem Haus mit einer derart energiegeladenen und abwechslungsreichen Werkschau, dass mein jüngstes Fremdeln mit der Band schlagartig ein Ende findet.

The Sheepdogs – Keep Out Of The Storm

Mit unglaublicher Stilsicherheit katapultieren uns The Sheepdogs zurück in die glorreiche Ära des Seventies-Rock. „Keep Out Of The Storm“ serviert jedem, der ein wenig Liebe für die große Stunde des Rock in seinem Herzen trägt, elf zeitlose Kleinode aus einer nur scheinbar vergangenen Epoche.

Crooked Fingers – Swet Deth

Nach langer Zeit verlässt Indierocker Eric Bachmann erstmals wieder die eingeschlagenen Solopfade und erweckt seine Crooked Fingers zu neuem Leben. „Swet Deth“ versammelt somit nicht nur etliche Musiker, sondern auch einen Haufen Songs, die zwar alle vom Ende handeln, dabei aber ausgesprochen frisch klingen.