All posts by Karsten Hufschlag

Of All Things – A Catalog Of Bitter Ends

Krachendes Nineties-Flair, ein unverhohlenes Faible für Pop-Melodien und scharfsinnige Texte mit Haltung: Auf ihrer neuen EP „A Catalog Of Bitter Ends“ schärfen die Indie-Rocker von Of All Things ihr Profil als eine der spannendsten jungen Bands in Bergens umtriebiger Indie-Szene.

Foy Vance – IF: WE

Kaum hat Foy Vance mit „The Wake“ einen außergewöhnlichen, sieben Alben umfassenden Zyklus abgeschlossen, schlägt der nordirische Songwriter schon das nächste Kapitel auf. „IF“ ist eine musikalische Autobiografie in drei Akten. Mit der fünf Songs umfassenden EP „IF: WE“ liegt nun der erste vor.

Tommy Lefroy – The Precariat

Das ist der Soundtrack zum Herbst! Auf „The Precariat“, dem Debütalbum des Indie-Duos Tommy Lefroy, treffen bezaubernde Stimmen und krachende Gitarrenwände, schwebende Harmonien und eruptive Noise-Ausbrüche aufeinander – so wechselhaft schön wie das Wetter dieser Tage.

Fake Names – Punk Ruins

Die Lebensläufe sind Punkgeschichte, die Namen klingen nach Supergroup. Tatsächlich aber sind Fake Names vor allem eins: drei alte Schulfreunde mit ihrem dereinst größten Fan am Mikro. Umso schöner, dass auch ihr dritter Streich „Punk Ruins“ trotzallem nicht nach fader Rückschau klingt, sondern nach Aufbruch.

Reinhard Mey – Schatzhauser

Offizielle Stimmen sprechen von der Rückkehr zu den Anfängen, von einem Neubeginn sogar. Für mich klingt Reinhard Meys dreißigstes Studioalbum „Schatzhauser“ dagegen mit jeder Note und jedem Wort so schmerzlich nach Abschied, dass ich den Stimmen kaum Glauben schenken kann.

Ciao Lucifer – Sunset Riders

„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.

Brian Fallon – Not Bad For New Jersey

Brian Fallon hat offenbar beschlossen, sich nicht länger selbst im Weg zu stehen. „Not Bad For New Jersey“ ist groß, laut und ungeniert Achtziger. Und es klingt als habe sein Schöpfer gerade verdammt viel Spaß an einer neuen Art des Musikmachens.

Foy Vance – Kulturkirche Köln (11.09.2026)

Ein magischer Abend in der Kulturkirche Köln. Foy Vance und seine Gefährt*innen machen aus zweieinhalb Stunden Singer-Songwriter-Folk, Americana, Blues und Gospel einen Gottesdienst der etwas anderen Art – und aus dem Kölner Publikum eine beseelte Glaubensgemeinde der Musik.

ZAZ – Kunst!Rasen, Bonn (15.07.2026)

Drei ZAZ-Konzerte innerhalb eines guten halben Jahres für uns – und von Abnutzungserscheinung keine Spur. Nach Lille und Köln gelingt es der Französin auch auf dem Bonner Kunst!Rasen, ihrer bis ins Detail inszenierten Show eine mitreißende Unmittelbarkeit zu verleihen.