Komparse – Ich toaste meine Gedanken
Der umtriebige Kölner Komparse durchleuchtet auf seinem neuen Studioalbum Wut und Tanzbarkeit und zeigt mal wieder, dass sein Hirn ein magischer Ort ist.
Der umtriebige Kölner Komparse durchleuchtet auf seinem neuen Studioalbum Wut und Tanzbarkeit und zeigt mal wieder, dass sein Hirn ein magischer Ort ist.
Atmosphärisch, melancholisch und explosiv: Zwei Jahre nach ihrer Gründung veröffentlicht die Berliner Indie-Band Oktobernatt ihre Five-Track-Debüt-EP „Coordinates°“, die man immer wieder von vorn abspielen möchte.
Die schottischen Post-Punker und Gothic-Rocker The Twilight Sad melden sich sieben Jahre nach ihrem letzten Album mit ihrem neuen und sechsten Longplayer „It’s The Long Goodbye“, der von menschlicher Verletzlichkeit kündet, zurück – und klingen nach ihrer Auszeit majestätischer denn je.
Erinnerungswürdige Auftritte müssen nicht episch lang, sondern überzeugend sein: Chicagos Janglerocker Brigitte Calls Me Baby verzücken im Luxor 450 Fans eine Stunde mit ihren romantischen Melodien irgendwo im Grenzgebiet von Fiktion und Wirklichkeit – sowie der Erkenntnis, dass Liebe nicht immer auf Gegenseitigkeit beruht.
Ich kann mich nicht erinnern, wann mich zuletzt eine Band zu spontanen Superlativen veranlasst hat. Aber was Kraftklub im Düsseldorfer PSD Dome abgeliefert haben, hat mich dann doch nachhaltig beeindruckt.
1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.
Zwei Jahre nach ihrem Album „To Figure Out“ veröffentlichen Shoreline mit „Is This The Low Point Or The Moment After?“ ein ziemlich gutes Album, das den Bogen zwischen Alternative Rock und Hardcore gekonnt spannt.
Nach über zwanzig Jahren als Frontmann der britischen Indierocker Editors begab sich Tom Smith auf künstlerische Solopfade, als er Ende 2025 sein Debütalbum releaste. Dessen bewegende Tracks sowie Hits und Fan-Favs seiner Hauptband hat er nun 250 Zuschauenden an einem besonderen Ort präsentiert – fabelhaft.
Ein bisschen verwundert darf man schon sein, dass Merge Records mit Charlotte Cornfield ein waschechtes Country-Album veröffentlicht – verbindet man das Label doch eher mit Indie-Bands wie Superchunk oder Crooked Fingers.
Er bezeichnet sich selbst wahlweise als 19-jährige Pop-Sensation oder als Alkoholiker mit diversen degenerativen Erkrankungen. Wahrscheinlich stimmt beides – bis auf sein Alter. Jetzt kommt Jim E. Brown erneut auf Tour nach Deutschland.