Bleech 9:3 – Bleech 9:3

Sie sind der Talk-of-Indierock-Town: Dublins Nachwuchs-Quartett Bleech 9:3 released seine self-titled Debüt-EP. Auf ihr sind fünf druckvolle Tracks mit unüberhörbarem Nineties-Nu-Metal- und Grunge-Impact, die schon nach dem ersten Durchgang unwiderstehliche Sogwirkung entfalten.

Erst im vergangenen Jahr haben die vier irischen Musiker – Frontmann Barry Quinlan, Sam Duffy (Gitarre), Bassist James Quinlan und Luke O’Neill an den Drums ihre allerersten Songs überhaupt veröffentlicht.

Promo-Pic by Frazer McGoldrick / Polydor Records

Messerscharf und verletzlich
Die Lieder auf „Bleech 9:3“ drehen sich thematisch um Nähe und Ablehnung, zwischenmenschlich Unausgesprochenes, Verlust, Zerstörung, Sucht und persönliche Erneuerung – Sänger Quinlan und Gitarrist Duffy gründeten die Band, als sie gegen die eigene Alkohol-Abhängigkeit ankämpften.

Bleech 9:3s Sound ist messerscharf, ihre Melodien sind kraftvoll. Der Breakthrough-Track „Jacky“, „Cannonball“, „No Surprise“, die aktuelle Single-Auskopplung „Underrated“, der Closer „Ceiling“ – alle Stücke der EP vereint dabei allem voran eins: Aufgeladen mit schier unbändiger Energie und geprägt von musikalischer Kantigkeit, klingen sie gleichzeitig doch so unendlich verletzlich.

Gigs in Haldern und Berlin
Dass sich dieser Eindruck live on Stage noch einmal verstärkt, davon wurde ich vor nur wenigen Wochen im Kölner Artheater Zeuge, als Bleech 9:3 Londons Post-Punker Deadletter supporteten und beide Bands den hölzernen Dancefloor des Ehrenfelder Clubs (hier geht’s zu meinem Review des Auftritts) zum Beben brachten. Im August spielen die irischen Indierocker auf dem Haldern Pop Festival, im September im Berliner Privatclub. Geht hin, wenn Ihr könnt!


Cover-Artwork: Bleech 9:3 / Polydor Records

Band: Bleech 9:3
Album: Bleech 9:3
VÖ: 15.05.2026
Label: Polydor Records