Tag Archives: Review

Grade 2 – Let’s Talk About It

Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.

Paul Cauthen – The Book Of Paul

Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.

Foy Vance – The Wake

1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.

The Sheepdogs – Keep Out Of The Storm

Mit unglaublicher Stilsicherheit katapultieren uns The Sheepdogs zurück in die glorreiche Ära des Seventies-Rock. „Keep Out Of The Storm“ serviert jedem, der ein wenig Liebe für die große Stunde des Rock in seinem Herzen trägt, elf zeitlose Kleinode aus einer nur scheinbar vergangenen Epoche.

Crooked Fingers – Swet Deth

Nach langer Zeit verlässt Indierocker Eric Bachmann erstmals wieder die eingeschlagenen Solopfade und erweckt seine Crooked Fingers zu neuem Leben. „Swet Deth“ versammelt somit nicht nur etliche Musiker, sondern auch einen Haufen Songs, die zwar alle vom Ende handeln, dabei aber ausgesprochen frisch klingen.

Iron & Wine – Hen’s Teeth

Mit einem fast schon beiläufigen Sinn für Harmonie führt Sam Beam, alias Iron & Wine, gekonnt durch ein facettenreiches und dichtes Folk-Album, dem nicht zuletzt die gemeinsamen Songs mit seiner Tochter Arden und dem Grammy-prämierten Trio von I’m With Her eine wohlige Intimität verleihen.

Angel Du$t – Cold 2 The Touch

Angel Du$t sind nicht dazu gedacht, bequem zu sein. Mit ihrem sechsten Output „Cold 2 The Touch“ rütteln die Jungs aus Baltimore wieder kräftig am Hardcore-Korsett, mischen Pop-Appeal, Punk-Energie und Rock-’n’-Roll-Attitüde – und machen so Bewegung zum Prinzip.

Charlotte Day Wilson – Patchwork

Charlotte Day Wilson bringt mit „Patchwork“ ihre neue Mini-LP heraus. Die aus dem kanadischen Toronto stammende Singer-Songwriterin mit der herzerwärmenden Stimme lässt darauf Jazz-, Hip-Hop- und Electronic-Music-Elemente zu sieben hinreißenden Contemporary-R&B-Tracks verschmelzen.

Ye Vagabonds – All Tied Together

In zwölf spröden und doch so unglaublich warmen Folksongs erwecken die in ihrer Heimat Irland mit etlichen Awards ausgezeichneten Ye Vagabonds greifbare Figuren zum Leben, die sich im Spannungsfeld von Zurücklassen und Ankommen aufreiben. „All Tied Together“ ist ein Album zum Hinhören.