Ciao Lucifer – Sunset Riders
„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.
„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.
Brian Fallon hat offenbar beschlossen, sich nicht länger selbst im Weg zu stehen. „Not Bad For New Jersey“ ist groß, laut und ungeniert Achtziger. Und es klingt als habe sein Schöpfer gerade verdammt viel Spaß an einer neuen Art des Musikmachens.
„New Ways To Lose“ hatte mich im Handumdrehen. Ein Album voller Haltung, Herz und Highway-Staub und zehn Songs, die die Felder des Heartland so energisch beackern, als reihten sie sich auf zum hungrigen Debüt eines verheißungsvollen Genre-Newcomers.
Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.
Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.
1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.
Mit unglaublicher Stilsicherheit katapultieren uns The Sheepdogs zurück in die glorreiche Ära des Seventies-Rock. „Keep Out Of The Storm“ serviert jedem, der ein wenig Liebe für die große Stunde des Rock in seinem Herzen trägt, elf zeitlose Kleinode aus einer nur scheinbar vergangenen Epoche.
Nach langer Zeit verlässt Indierocker Eric Bachmann erstmals wieder die eingeschlagenen Solopfade und erweckt seine Crooked Fingers zu neuem Leben. „Swet Deth“ versammelt somit nicht nur etliche Musiker, sondern auch einen Haufen Songs, die zwar alle vom Ende handeln, dabei aber ausgesprochen frisch klingen.
Mit einem fast schon beiläufigen Sinn für Harmonie führt Sam Beam, alias Iron & Wine, gekonnt durch ein facettenreiches und dichtes Folk-Album, dem nicht zuletzt die gemeinsamen Songs mit seiner Tochter Arden und dem Grammy-prämierten Trio von I’m With Her eine wohlige Intimität verleihen.
Angel Du$t sind nicht dazu gedacht, bequem zu sein. Mit ihrem sechsten Output „Cold 2 The Touch“ rütteln die Jungs aus Baltimore wieder kräftig am Hardcore-Korsett, mischen Pop-Appeal, Punk-Energie und Rock-’n’-Roll-Attitüde – und machen so Bewegung zum Prinzip.