Tag Archives: Review

Foy Vance – IF: WE

Kaum hat Foy Vance mit „The Wake“ einen außergewöhnlichen, sieben Alben umfassenden Zyklus abgeschlossen, schlägt der nordirische Songwriter schon das nächste Kapitel auf. „IF“ ist eine musikalische Autobiografie in drei Akten. Mit der fünf Songs umfassenden EP „IF: WE“ liegt nun der erste vor.

Reinhard Mey – Schatzhauser

Offizielle Stimmen sprechen von der Rückkehr zu den Anfängen, von einem Neubeginn sogar. Für mich klingt Reinhard Meys dreißigstes Studioalbum „Schatzhauser“ dagegen mit jeder Note und jedem Wort so schmerzlich nach Abschied, dass ich den Stimmen kaum Glauben schenken kann.

Ciao Lucifer – Sunset Riders

„Dance away your demons!“ Auf seinem vierten Longplayer „Sunset Riders“ bekämpft das Amsterdamer Duo Ciao Lucifer die Dämonen aus Zweifel, Angst und Alltagsfrust mit mitreißend sonnigem Indiepop.

Brian Fallon – Not Bad For New Jersey

Brian Fallon hat offenbar beschlossen, sich nicht länger selbst im Weg zu stehen. „Not Bad For New Jersey“ ist groß, laut und ungeniert Achtziger. Und es klingt als habe sein Schöpfer gerade verdammt viel Spaß an einer neuen Art des Musikmachens.

American Aquarium – New Ways To Lose

„New Ways To Lose“ hatte mich im Handumdrehen. Ein Album voller Haltung, Herz und Highway-Staub und zehn Songs, die die Felder des Heartland so energisch beackern, als reihten sie sich auf zum hungrigen Debüt eines verheißungsvollen Genre-Newcomers.

Grade 2 – Let’s Talk About It

Kein Sprung ins Ungewisse, aber ein klarer Schritt nach vorn: Auf „Let’s Talk About It“ zeigen Grade 2, wie frisch Streetpunk auch in bester Tradition großer Vorbilder klingen kann. Deren Einflüsse sind überall spürbar, das stört aber nicht – die Briten bringen genug Eigenes mit.

Paul Cauthen – The Book Of Paul

Er gibt seinem fünften Solo-Album den biblischen Titel „The Book Of Paul“ – und auch sonst zeigt sich der Country-Cowboy Cauthen hier so selbstbewusst, als habe ihm Gott höchstselbst den Stift gereicht: flamboyant, monumental – und ohne den Hauch einer Verpflichtung gegenüber Genregrenzen und Traditionen.

Foy Vance – The Wake

1999 stirbt der reisende Prediger Hugh Vance. Noch in der Nacht des Todes beschließt sein Sohn Foy ihm sieben Alben zu widmen – eines für jedes Jahr der Trauer und des inneren Wachstums. Mit „The Wake“ erscheint nun das letzte Kapitel dieses außergewöhnlichen Projekts.

The Sheepdogs – Keep Out Of The Storm

Mit unglaublicher Stilsicherheit katapultieren uns The Sheepdogs zurück in die glorreiche Ära des Seventies-Rock. „Keep Out Of The Storm“ serviert jedem, der ein wenig Liebe für die große Stunde des Rock in seinem Herzen trägt, elf zeitlose Kleinode aus einer nur scheinbar vergangenen Epoche.

Crooked Fingers – Swet Deth

Nach langer Zeit verlässt Indierocker Eric Bachmann erstmals wieder die eingeschlagenen Solopfade und erweckt seine Crooked Fingers zu neuem Leben. „Swet Deth“ versammelt somit nicht nur etliche Musiker, sondern auch einen Haufen Songs, die zwar alle vom Ende handeln, dabei aber ausgesprochen frisch klingen.