All Hands on Deck – Interview mit Tommy Ratz (Toilet Rats)
Minneapolis ist längst mehr als ein geografischer Ort. Die Stadt steht international für Protest, Polizeigewalt, politische Spannungen – aber auch für Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe.
Minneapolis ist längst mehr als ein geografischer Ort. Die Stadt steht international für Protest, Polizeigewalt, politische Spannungen – aber auch für Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe.
Die aus dem englischen Reading stammenden Nachwuchs-Indiepopper Only The Poets releasen mit „And I’d Do It Again“ ihre Debüt-LP: darauf vierzehn voller jugendlichem Charme steckende Songs mit einem ausgeprägten Gespür für im Ohr bleibende Hooks.
Musikalische Ehrerbietung: Londons Punk-Pioniere The Damned widmen ihrem letztes Jahr verstorbenen Gründungsmitglied Brian James mit „Not Like Everybody Else“ ein kurzweiliges Cover-Album mit zehn ausgesuchten Tracks von Artists, die Brians Gitarrenspiel und Songwriting nachhaltig geprägt haben.
Saturdays At Your Place sind der neue aufgehende Stern am Midwest-Emo-Himmel. Dass sie auch live zu überzeugen wissen, bewiesen sie auf beeindruckende Art und Weise im ausverkauften Helios 37 in Köln.
Mit „Immer unbekannt“ veröffentlicht Tilman Rossmy bereits das fünfte Die Regierung-Album seit der Reunion 2017. Unaufgeregt und ohne wirklichen Höhepunkt beweist Rossmy erneut, was für ein großartiger Songwriter er ist.
Die Jungs von Feels Like Heaven mögen es oldschool. Nicht nur in Sachen Sound, sondern auch in puncto Habitus: Keine Socials, kein Marketing. Dafür ein Debüt, das vor Frische und Facettenreichtum strotzt. Über beides sprach ich mit Emanuel, dem Sänger von „Sweden’s best kept secret“.
Dirk Darmstaedter, Stimme der Hamburger Indie-Institution The Jeremy Days, bringt mit „The Sound My Mind Makes” ein neues Soloalbum heraus. Gut drei Jahre lang hat er an den zehn hörenswerten, persönlich nach innen gekehrten Liedern der LP gearbeitet, die voller Melancholie und Sehnsucht steckt.
… die bereits veröffentlichten und leider liegengebliebenen Alben von Angelika Express, EMF, Liebling und Still Talk.
„New Model Army + The Levellers“ – was sich liest wie die Beschriftung eines meiner Lieblings-Tapes aus den frühen Neunzigern, ist nicht weniger als die Idealbesetzung einer liebgewonnenen Tradition: der alljährlichen Weihnachtsshow der Nordbriten um Justin Sullivan im Kölner Palladium.
Größer hätte der Kontrast kaum ausfallen können: Vor gut zwei Monaten noch im goldenen Glanz des Théâtre Sébastopol in Lille mit dem persönlichen Live-Highlight 2025 beschenkt, erleben wir die französische Ausnahmesängerin Zaz nun in der regelrecht unmittelbaren Clubatmosphäre des Kölner Palladiums.