All posts by Karsten Hufschlag

stoic mind – To Know What I’m Scared Of

Mit „To Know What I’m Scared Of“ gelingt Kilian Bungert als stoic mind ein bemerkenswertes Debüt: detailverliebt, emotional und tiefgründig – ein Werk von Bedacht und Sorgfalt. Wer sich darauf einlässt, taucht ein in eine dichte und äußerst gefühlvolle Melange aus Indie, Folk und Americana. 

Dave Hause – …And The Mermaid

Mehr Power, mehr Rock, mehr Kollektiv: Nach fast drei Jahrzehnten musikalischer Reise – von den frühen Tagen in einer Punkband bis zur erfolgreichen Karriere als Singer/Songwriter – schlägt Dave Hause mit seinem siebten Solo-Album „… And The Mermaid“ ein neues, altes Kapitel auf. 

Bad Cop Bad Cop – Lighten Up

Ohnehin längst mehr als „just another Fat-Wreck-Band“ schwimmen sich die vier Ladies von Bad Cop Bad Cop mit Ihrem vierten Album endgültig frei von allen Label- oder Szene-Erwartungen — und veröffentlichen auf „Lighten Up“ ihre bis dato eigenständigste und vor allem persönlichste Musik.   

Booze & Glory – Whiskey Tango Foxtrott

Aggressiv musst Du sein, simpel und laut, willst als Oi!-Album Du taugen – „Whiskey Tango Foxtrott“, der sechste Release der Streetpunker Booze & Glory hält sich an diese und alle anderen Genre-Regeln – und schaut doch auch hier und da über den schnell erreichten Tellerrand.

Mike Reid & Joe Henry – Life And Time

Auf „Life And Time“ legen die Grammy-prämierten Singer-Songwriter Mike Reid und Joe Henry mit ihrem ersten gemeinsamen Werk Zeugnis davon ab, wie viel mehr als zwei eins plus eins sein kann. Das unglaublich dichte und atmosphärische Album ist das Resultat der perfekten Symbiose zweier Ausnahmekünstler.

The Beths – Straight Line Was A Lie

Auch wenn der Titel ihres bereits vierten Longplayers das Gegenteil vermuten lässt: Mit „Straight Line Was A Lie“ wird es für die neuseeländischen The Beths, die der Rolling Stone bereist 2022 als „eine der großartigsten Indie-Rock-Bands ihrer Zeit“ bezeichnete, weiter schnurstracks geradeaus gehen.

Vandoliers – Life Behind Bars

Mit „Life Behind Bars“ veröffentlichen die texanischen Vandoliers bereits ihr fünftes Album. Und auch wenn das Sextett darauf der ihm so eigenen Mischung aus Country und Punk durchaus treu bleibt, ist diesmal doch alles anders.

AWOLNATION – Kantine, Köln (17.06.2025)

Nachdem mich „The Phantom Five“ vor gut einem Jahr komplett über den Haufen gerockt und gesamplet hatte, ergab sich am vorgestrigen Dienstag nun in der Kölner Kantine die Gelegenheit, zu erleben, wie sich diese wilde Mixtur aus Disco-Sound und Thrash-Metal auf die Bühne bringen lässt.

Van Morrison – Remembering Now

Mit „Remembering Now“ veröffentlicht Van Morrison sein sage und schreibe 47. Studioalbum und überzeugt darauf einmal mehr mit seiner so typischen Mischung aus Soul, Rhythm and Blues, Jazz und Folk. Keine spektakuläre Schaffenswende also – aber ein eigenwilliges, opulentes und in allen Belangen beeindruckendes Spätwerk.