Muse – Live in Köln (30.06.2015)

Damit etwas spektakulär gut wird, braucht es nicht zwingend ein riesiges Spektakel. Muse, die Alternative Rocker aus dem englischen Teignmouth, haben dies jüngst an einem denkwürdigen Sommerabend im Kölner Gloria-Theater eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

The Helio Sequence – dto.

Heute ist alles so lala. Es ist noch früh am Tag, der Himmel ist wolkenlos, sicher wird es heiß, mir bestimmt zu heiß – doch noch sind die Temperaturen auszuhalten. Das Graubrot, das ich frühstücke, ist nicht mehr ganz frisch, aber genießbar. Das Wochenende war nett, das Bier schmeckte nur okay, dementsprechend hielt sich mein Kater in Grenzen.

Motorpsycho – Live in Düsseldorf (25.06.2015)

Ich habe den Anschluss verloren. Ich mag nicht mehr. Lobhudeleien gibt’s woanders, leset bitte dort (Internet). Fest steht, ich geh da nicht mehr hin. Weiß gar nicht, was ich zu den ganzen Stücken schreiben soll, außer, dass ich die zu lang und zu langweilig fand und dass ich mich nicht im Geringsten uninformiert gefunden hab, ob der Tatsache, die letzen vier oder fünf Alben nicht mehr gekauft zu haben.

Verlosung: R.E.M. – By MTV (DVD)

Zwei Dinge gehören zusammen und sind in Würde miteinander gereift: R.E.M. und MTV. Kurz vor Weihnachten veröffentlichten R.E.M. eine fantastische DVD-Box. Sechs DVD, jede Menge Live-Konzerte und dazu eine sehr schöne MTV-Dokumentation. Nun erscheint dieser informative und faszinierende Dokumentarfilm in bester Sound- und Bildqualität zum ersten Mal auf Blu-Ray-Disc und als einzeln erhältliche DVD! Wir verlosen zwei Exemplare dieser tollen Doku.

Kid Wave – Wonderlust

Flashback: die ersten Akkorde und die Zeitreise beginnt. Mein Sofa verwandelt sich in einen Renault 5, ich bin der Beifahrer, kontrolliere das Radio mit Tapedeck, trinke, rauche, und wühle im Handschuhfach nach der richtigen Kassette. Es gibt immer nur die eine richtige Kassette! Mein Wohnzimmer ist die niederrheinische Pampa, dunkles, ödes Land flankiert die Bundesstraße 9, unser Tor zur Freiheit. Eine schwüle Freitagnacht im Sommer 1994. Meine alten Freunde sind zurück. Salut, Jungs, wo immer ihr jetzt seid. Tschüss Melancholie – Hallo Kid Wave!

The Great Faults – Trust Me

Ich tat mich nie leicht mit den White Stripes, Schwervon! oder den Doors. Alles Bands ohne Bass. Zugegeben, die Doors haben das durch geschicktes Orgelspiel kompensiert, aber trotzdem blieb genug übrig, sie nicht zu mögen. Wieso lässt man ausgerechnet das Instrument weg, von dem mir am vergangenen Wochenende eine bezaubernde junge Dame mitreißend vorschwärmte, das es das Sinnlichste von allen ist? Vielleicht, weil Bassisten und Bassistinnen stets schwierig zu finden sind. Gitarre spielt ja nun wirklich jeder.