Boysetsfire – dto.

Okay, das selbstbetitelte aktuelle Album von Boysetsfire ist schon ein alter Hut. Auch die Tour ist bereits zu Ende gespielt. Warum also erst jetzt? Ehrlich gesagt habe ich mich nicht vorher an das Album herangetraut…

Arkells – Live in Köln (05.11.2015)

Spontan fragt unser Herausgeber, ob ich für einen Kollegen vom Konzert der Arkells im Kölner Luxor berichten möchte. Der Bandname sagt mir etwas und irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass ich die Herren bereits live gesehen habe. Ein paar Videos helfen weiter, die Arkells haben im vergangenen Jahr den Support für Augustines im Düsseldorfer Zakk geliefert.

Sleaford Mods – Live in Düsseldorf (04.11.2015)

Es ist eigentlich schwierig, zu den Sleaford Mods noch etwas zu schreiben, was nicht schon fünfmal in der Apothekenumschau stand (diesmal haben sie es sogar in die Rheinische Post geschafft). Und auch die Vorband Karies sind, weil sie aus Seattle kommen, auch schon überall sonst auf dem Radar. Dieser Livebericht könnte also mit dem Hinweis auf eine Stichwortsuche schnell vorbei sein. Aber ich hab ja Zeit.

Ryan Adams – 1989

Ryan, mein alter Freund und Kupferstecher. Kumpels wurden wir, als das Rolling Stone Magazin im September 2001 mit dem Titel, den Deine Visage zierte, die mir bekannte Welt plakatierte. Seitdem sind unsere Schicksale, was Du nicht wissen kannst, auf mystische Weise verbunden. Wir sind sogar beinahe gleichaltrig, und würdest Du nicht in New York leben, ich in Bonn, stalken würde ich Dich.

Nova Heart – dto.

Nova Heart heißen wie der beste Song der kanadischen Spoons aus dem Jahr 1982 und sind eine in Peking gegründete Band um die MTV-China Moderatorin Helen Feng. Die asiatische Herkunft spielt in Nova Hearts Sound allerdings keine Rolle, vielmehr haben wir es mit elektronisch angehauchtem Indie-Pop europäischer Prägung zu tun. Falls das schon genügt, um im Land der Mitte besonders zu klingen, warum überschwemmen wir den chinesischen Markt nicht mit konkurrenzlos billigen Indie-Bands, die wir in einem Labor unter Köln züchten? Weil ich zu Scherzen neige.

Jeffrey Lewis – Live in New York (27.10.2015)

Es ist immer gut, wenn man in Städten wie New York Freunde hat, die einem Tipps geben, wo man seine Abende verbringen sollte. In unserem Fall sind es die Redaktionslieblinge Dan und Rachel, die mich auf eine Show von Jeffrey Lewis mitnehmen, einem Independent Musiker und Comiczeichner, der die Veröffentlichung seines neuen Albums direkt mit einer ganzen Kunstausstellung verbindet.

Low – Ones and Sixes

Wenn im Wikipedia-Artikel über eine Band steht, dass sie „seit 1993 langsame bis sehr langsame Independent-Musik“ spielt, dient das nicht unbedingt dazu mein Interesse zu wecken. Es hilft aber, wenn diese sehr langsame Musik so gekonnt zarten Gesang mit an der Grenze zum Krach stampfenden Feedback- und Drumcomputersounds mischt wie „Gentle“, der Opener von Low’s neuestem Werk.