Erasure – World be gone

Aus nicht ganz unverständlichen Gründen tun sich einige Bands, die ihre große Zeit in den 1980er-Jahren hatten, etwas schwer damit, in Würde zu altern. Manchen, wie Depeche Mode (deren letzter megaguter Song zugegebenermaßen leider auch schon ein paar Jahre her ist) oder New Order haben sich erfolgreich an zeitgenössische Soundästhetik angepasst. Jimmy Somerville profitiert von der Retro-Disco-Welle, die Daft Punk mit dem letzten Album losgetreten haben, und A-ha beziehungsweise Morten Harket machen einfach immer den gerade aktuellen Mutti-Radio-Pop nach und fallen damit wenigstens nicht negativ auf.

L.A. – King Of Beasts

Was für eine angenehme Stimme dieser Luis Albert Segura doch hat. Die kann zwar nicht darüber hinwegtäuschen, dass einige seiner Songs nicht über Standard-Radio-Kitsch hinauskommen, die Hits, die der Spanier auf sein Album gepackt hat, werden durch sie jedoch noch ein bisschen cooler.

Tourdaten: Juni 2017

Diesmal mit:
Blink 182, The Smith Street Band, American Football, Minus The Bear, Jimmy Eat World, Passenger, The Go Set, Paper Beat Scissors, Dinosaur Jr., The Living End, Amanda Palmer, The Afghan Whigs, Against Me!, Coheed And Cambria, Comeback Kid, Descendents, The Dillinger Escape Plan, The Dirty Nil, Kilians, CJ Ramone, Tim Vantol, Touché Amoré, Dave Hause & The Mermaid, Me First & The Gimme Gimmes, Green Day, Suicidal Tendencies, The Offenders, The Real McKenzies, Iron Chic, The Tidal Sleep und Rue Royale.

John K. Samson – Live in Düsseldorf (23.05.17)

Spontan für Kollege Paulus eingesprungen, mache ich mich fix auf den Weg ins Düsseldorfer Zakk um dem wundervollen John K. Samson, seines Zeichens Kopf der Redaktionslieblinge und leider 2015 aufgelösten The Weakerthans zu lauschen. Beim betreten des Clubs erklingt dann auch gleich „Sun In An Empty Room“ und tatsächlich ist der Raum leider nur knapp halb gefüllt, doch beim Blick auf die Bühne wirkt der Stress des Tages wie weggewischt und die Sonne geht auf.