Lupid – Am Ende des Tages

Die Jungs von Lupid sind bestimmt voll nett. Das glaub ich wirklich. Ich glaube auch, dass die drei Musiker das Herz am richtigen Fleck sitzen haben. Ihre Musik ist aber so dermaßen schwach, dass ich mich wirklich frage, warum man sie a.) ernsthaft macht und b.) wer sie sich ernsthaft anhört (okay, 80.000 Klicks auf das neue Video innerhalb von nur einer Woche sind schon ziemlich respektabel. Eine Zielgruppe scheint also vorhanden).

TOURDATEN: April 2018

Diesmal mit:
Noel Gallagher, Beatsteaks, Tigers Jaw, Arcade Fire, Propagandhi, Hot Water Music, The Wombats, Awolnation, Bilderbuch, Converge, Fall Out Boy, Itchy, Metz, Nada Surf, Shout Out Louds

Hannes Wader – Macht´s gut!

Berlin, 30. November 2017, 22 Uhr 30: Hannes Wader hört auf. Nach unzähligen Auftritten legt er die Gitarre zur Seite und überlässt die Bühne seinen Enkeln. Jeder kennt die ersten Zeilen seines bekanntesten Liedes „Heute hier, morgen dort“, jeder weiß, dass Hannes Wader der Bob Dylan oder Willie Nelson der deutschen Folk-Szene ist.

Reggie And The Full Effect – 41

Dass James Dewees (im positiven Sinne) einen an der Klatsche hat, beweist er seit Jahren mit seiner Band/ seinem Projekt Reggie And The Full Effect. Das ändert sich auch nicht auf seinem siebten Album „41“. Irgendwo zwischen Atari, Punk und Soundcollage haut der The Get Up Kids-Keyboarder unhörbaren Schrott raus, nur um wenig später, den Hit des Jahres auf den Hörer loszulassen.

Sorority Noise – YNA_AYT

Zur Abwechslung mal eine Punkband, die ein Akustik-Album aufnimmt. Da werde ich vor Aufregung direkt ganz nervös. Punk… Akustik… Geil. Also ehrlich, ich finde die Idee mittlerweile so abgenutzt und lahm, dass ich erstmal wenig Lust verspüre mir „YNA_AYT“ in voller Länge anzuhören.

Buffalo Tom – Quiet And Peace

Sie gehören zu den besten Alternative-Rockbands der 1990er-Jahre – Buffalo Tom. Auch ohne große Hits oder riesige Fanbase schaffte es das Trio, für sich eine eigene kleine Nische zu finden und es sich darin kuschelig zu machen. Mit ihrem neuen Album „Quiet And Peace“ überzeugen sie mal wieder auf ganzer Linie. Auch wenn das wahrscheinlich wieder viel zu wenig Menschen mitbekommen werden.

Cadet Carter – Live in Köln

Die Münchner Cadet Carter sind schon als nächstes am Start. Wir dachten ja eigentlich die anderen Bands würden den Support liefern, (die Vorbereitung ist diesmal nur musikalisch erfolgt)dem ist allerdings nicht so, das Ganze läuft heute Abend unter der Flagge von City Kids Feel The Beat. Der Hauch von bayovarischem Singsang in den Ansagen erinnert mich ja immer an unsere Tölzer Freunde von Scorefor, die dürften gerne auch noch mal in der Gegend spielen! Zum Livebericht, HIER ENTLANG!

City Kids Feel The beat, Cadet Carter & For Them All – Live in Köln

Von der anderen Straßenseite schallen schon die ersten Klänge herüber, also fix über die Straße gewetzt, denn das, was uns aus dem Kölner Blue Shell zu Ohren kommt, klingt schonmal ziemlich gut. Man kann ja nicht den ganzen Abend vorm Büdchen stehen. Leider ist das Konzert zu Beginn recht spärlich besucht, obwohl es mit der Zeit noch ein wenig Zuwachs in den Reihen gibt. Köln ist wohl noch von der Karnevals Apokalypse geschädigt oder verbringt den Valentinstag mit dem/der Liebsten und das scheinbar nicht auf einem Pop Punk Konzert. Schade eigentlich, das wäre doch ein schönes Date gewesen.

Hot Snakes – Jericho Sirens

Nach viel zu langem Warten ist sie endlich da, die neue halbe Stunde Hot Snakes. Die Vorab-Single „Six Wave Hold-Down“ ließ schon Großes erwarten und nach mehrmaligem Durchhören ist klar, dass die Platte ihren Platz neben „Suicide Invoice“ oder „Automatic Midnight“ verdient hat.

At The Drive-In – Live in Köln (03.03.2018)

Ein bisschen kurzfristig und auch ein wenig überraschend wurde das Konzert von At The Drive-In vom Palladium in die Live Music Hall verlegt. Dass das nicht nur für Freude beim zum Teil von weither angereisten Publikum sorgen würde war klar. Dass die Live Music Hall aber auch einen intimeren Rahmen für das Konzert stellen würde auch. Und so schafften es zwar nicht alle pünktlich zum Konzertbeginn in die Live Music Hall, so richtig unzufrieden wird sich der Großteil des Publikums am Ende aber auch nicht auf den Weg nach Hause gemacht haben.