Nelly Furtado – The Ride

Etwas mehr als 15 Jahre nach ihrem Durchbruch mit „I´m Like A Bird“ veröffentlicht Nelly Furtado ihr sechstes Studioalbum. Mit „The Ride“ ist der kanadischen Sängerin allerdings jegliche Leichtigkeit verloren gegangen.

Black Lips – Satan´s Graffiti or God´s Art?

Die neue Platte der Black Lips ist wirklich gut geworden. Auf „Satan´s Graffiti or God´s Art?“ stellt uns die Band aus Atlanta einen interessanten Mix aus Psychobilly, Surf-Sound und Western-Romantik zusammen. Dies alles wird mit mehreren krächzenden Stimmen, vielen Gitarren und einem Saxophon veklebt.

Tall Heights – Neptune

Tall Heights machen die Art von Folk-Musik, die in den vergangenen Jahren so sehr angesagt war. Langsames Tempo, ein Schlagzeug, dass so klingt, als ob es aus der Konserve kommt, Klangteppiche, die von Cello oder Keyboard kommen und ein Gesang, der einfach ein paar Töne zu hoch gesungen wird.

A Hurricane´s Revenge – Stumbling

Fast fünf Jahre nach ihrem eher durchwachsenen Debütalbum „Partially Ordered Relations“ melden sich A Hurricane´s Revenge mit „Stumbling“ zurück. Neues Label (Homebound Records), eine bessere Produktion und die schon immer vorhandene Spielfreude – jetzt sollte sich die Band nur noch entscheiden, was sie eigentlich will.

Pele Caster – Theater des Absurden

Das Wuppertaler Indie-Label Stargazer Records ist für stilvolle Veröffentlichungen (gerade aus den skandinavischen Ländern) bekannt. Umso irritierter bin ich bei dieser Veröffentlichung. Mit „Theater des Absurden“ von Pele Caster wird es zwar schlau und gesellschaftskritisch, aber irgendwie auch eher anstrengend als stilvoll.

Gewalt – Live in Bonn (01.04.2017)

„Auf einem Gewalt Konzert ist alles möglich. Nicht auszuschließen, das wir heute noch Koks von deiner Eichel schnupfen“, sagt der mir Unbekannte, von weit her angereiste Supporter von Patrick Wagners neuer Band. Dazu kam es nicht, dennoch wurde es ein intensiver Abend.

Hello Piedpiper – The Raucous Tide

Kürzlich besuchte ich an aufeinanderfolgenden Tagen Konzerte von Roosevelt und The Temperance Movement. So unterschiedlich wie großartig beide Bands sich live präsentieren, sind sie streng genommen doch bloß brillante Diebe, die langen Finger im Schmuckkästen der Musikgeschichte.

Milky Chance – Blossom

Seit 2012 die Single „Stolen Dance“ auf You Tube einige hunderttausend Klicks erhielt, ist bei Milky Chance viel passiert. Sie haben nach diesem Erfolg eine Plattenfirma gegründet und ihre Singles selbst vermarktet, wurden in einigen europäischen Ländern auf Platz eins der erfolgreichsten Singles gelistet und traten in US-amerikanischen Fernsehsendungen auf.