Tied To A Bear – True Places

Punkrock aus Boston. Tied To A Bear brettern auf ihrem zweiten Album „True Places“ ganz ordentlich nach vorne. Die Band um Singer/Songwriter Jeff Rowe bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Dillinger 4, Latterman und American Steele.

Slaughter Beach, Dog – Birdie

Das Album von Jake Ewald (Modern Baseball) ist mal komplett an mir vorbei gegangen. Da er mit Slaughter Beach, Dog aber die famosen Tigers Jaw auf deren Deutschland-Tour im April 2018 supporten wird, ist das Album doch noch in meine Playlist gerutscht.

Easy October – Tangled Up In Black

2014 veröffentlichte Kristoffer Hedberg sein Album „Sweethearts Before The Fall“. Einen melancholischen Indie/Country/Pop/Americana-Bastard, den ich mir bis heute immer mal wieder aus dem Plattenregal fische, weil er so wundervoll relaxt aus den Boxen wabert. Mit „Tangled Up In Black“ erreicht Hedberg, der immer noch unter dem Namen Easy October unterwegs ist, zwar nicht ganz die Tiefe und Schönheit des 2014er-Albums, schön anzuhören ist es aber trotzdem.

Milestones – Red Lights

Vor ungefähr 15 Jahren hätte ich das neue Album von Milestones wahrscheinlich ziemlich gut gefunden. In der Zwischenzeit habe ich aber ungefähr 5.000 Songs gehört, die genau so klingen, wie die elf Tracks dieser Band aus Manchester. Man darf also getrost von Ermüdungserscheinungen sprechen.

Arterials – Constructive Summer

File Under: Punk, Hardcore, Rock, Indie, Alternative, Pop… Die Beschreibung in der Bandbiografie klingt irgendwie etwas ziellos. Das sind die Arterials zwar nicht, so richtig zünden mag ihr neues Album „Constructive Summer“ aber auch nicht.

Editors – Violence

Sehr wahrscheinlich ist es so, dass das neue Editors-Album „Violence“ ähnliche Begeisterungsstürme auf dem Musikmarkt auslöst wie ein neues The Killers oder Elbow Album. Höchst wahrscheinlich ist es so, dass das sechste Studioalbum keinen mehr überrascht und keinen einzigen Menschen zu einem neuen Editors Fan werden lässt. Und ziemlich sicher ist es so, dass die Editors ihre heißeste Zeit hinter sich haben.

Satanic Surfers – Back From Hell

Okay, die Satanic Surfers brauchen genau 5 Sekunden, dann ist der geneigte Hörer wieder 16, hat eine kurze Hose und ein NOFX-Shirt an und springt geistig von irgendeiner Bühne zu irgendeiner der unzähligen Melodycore-Bands, die vor 25 Jahren die Welt der Punk-Kids unsicher gemacht haben. Schöne Erinnerung, die 2017 allerdings etwas fehlplatziert wirkt.