Category Archives: Platten

Eels – The Deconstruction

Mark Oliver Everett ist zweifelsohne ein merkwürdiger Vogel. Seit vielen Jahren versteckt er sich schon hinter seinem üppigen Vollbart und macht mit seiner Band Eels diese eigenartige, schwelgerische und immer etwas schräge Musik. Vier Jahre nach der Veröffentlichung des letzten Albums „The Cautionary Tales Of Mark Oliver Everett“ steht nun das zwölfte Studioalbum in den Läden.

City Calm Down – Echoes In Blue

Der erste Song „Joan, I´m Disappearing“ beginnt, und die erste Assoziation ist sofort The National. Das ist per se ja erst einmal ganz gut, gibt ja schlimmere Bands, mit denen man verglichen werden könnte. Dass „Echoes In Blue“ aber glücklicherweise nicht wie ein reiner Klon bekannterer Bands klingt, steht dem Album am Ende ganz gut.

Tied To A Bear – True Places

Punkrock aus Boston. Tied To A Bear brettern auf ihrem zweiten Album „True Places“ ganz ordentlich nach vorne. Die Band um Singer/Songwriter Jeff Rowe bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Dillinger 4, Latterman und American Steele.

Slaughter Beach, Dog – Birdie

Das Album von Jake Ewald (Modern Baseball) ist mal komplett an mir vorbei gegangen. Da er mit Slaughter Beach, Dog aber die famosen Tigers Jaw auf deren Deutschland-Tour im April 2018 supporten wird, ist das Album doch noch in meine Playlist gerutscht.

Easy October – Tangled Up In Black

2014 veröffentlichte Kristoffer Hedberg sein Album „Sweethearts Before The Fall“. Einen melancholischen Indie/Country/Pop/Americana-Bastard, den ich mir bis heute immer mal wieder aus dem Plattenregal fische, weil er so wundervoll relaxt aus den Boxen wabert. Mit „Tangled Up In Black“ erreicht Hedberg, der immer noch unter dem Namen Easy October unterwegs ist, zwar nicht ganz die Tiefe und Schönheit des 2014er-Albums, schön anzuhören ist es aber trotzdem.

Milestones – Red Lights

Vor ungefähr 15 Jahren hätte ich das neue Album von Milestones wahrscheinlich ziemlich gut gefunden. In der Zwischenzeit habe ich aber ungefähr 5.000 Songs gehört, die genau so klingen, wie die elf Tracks dieser Band aus Manchester. Man darf also getrost von Ermüdungserscheinungen sprechen.

Arterials – Constructive Summer

File Under: Punk, Hardcore, Rock, Indie, Alternative, Pop… Die Beschreibung in der Bandbiografie klingt irgendwie etwas ziellos. Das sind die Arterials zwar nicht, so richtig zünden mag ihr neues Album „Constructive Summer“ aber auch nicht.

Editors – Violence

Sehr wahrscheinlich ist es so, dass das neue Editors-Album „Violence“ ähnliche Begeisterungsstürme auf dem Musikmarkt auslöst wie ein neues The Killers oder Elbow Album. Höchst wahrscheinlich ist es so, dass das sechste Studioalbum keinen mehr überrascht und keinen einzigen Menschen zu einem neuen Editors Fan werden lässt. Und ziemlich sicher ist es so, dass die Editors ihre heißeste Zeit hinter sich haben.