Category Archives: Platten

Deacon Blue – Live At The Glasgow Barrowlands

Eine Band, die Anfang der 1990er-Jahre mehr als sechs Millionen Platten verkauft hat, mir aber völlig unbekannt ist, ist mir erstmal etwas suspekt. Schließlich bin ich Kind der 1990er. Da sich die Erfolge der schottischen Rockband Deacon Blue aber größtenteils auf die britischen Inseln begrenzten, lohnt ein genauer Blick vielleicht doch.

Greg Graffin – Millport

Bad Religion waren nie eine dieser Bands die es mir persönlich leicht gemacht haben, sie zu mögen. Anfang der 1990er geboren hat man die besten Zeiten des Punkrock, vielleicht sogar der gesamten alternativen Musikszene ohnehin niemals erlebt, den Spirit nicht gespürt, das Neue nicht entdecken und auch keine musikalischen Revolutionen mehr mit kämpfen dürfen (wobei es schon hart ist, sich als Kelly Family-Fan zu behaupten – aber das war auch in den 1990ern).

Pohlmann – Weggefährten

Ich hatte vor dem Erscheinen des aktuellen Albums von Pohlmann zwei Begegnungen mit seiner Musik. Die erste war 2007, als er bei Stefan Raabs Bundesvisionsongcontest mit seiner Gitarre für Nordrhein Westfalen antrat und seinen Song „Mädchen und Rabauken“ spielte, der dann auch eine ordentliche Bewertung bekam und auf Platz 5 von 16 Teilnehmern landete.

Binoculers – Sun Sounds

Nadja Rüdebusch und ihre Band Binoculers begleiten wir mit Crazewire seit fast zehn Jahren. Ihre Alben haben wir dabei ebenso gerne besprochen, wie wir ihr das ein oder andere Konzert organisiert haben. Umso schöner ist es nun zu hören, dass sie sich musikalisch in die richtige Richtung entwickelt.

Mister und Mississippi – Mirage

Nach sechs Jahren seichten Indie-Folk haben sich Mister und Mississippi auf zu neuen Ufern gemacht. Mit ihrem dritten Album „Mirage“ taucht das Quartett aus Utrecht in die Untiefen des New Wave und Electropops ab. Und das klingt ziemlich gut.

Spoon – Hot Thoughts

Die Band Spoon gibt es schon seit 1994. Seitdem haben sie sich den Ruf einer amerikanischen Indie-Rock-Institution erspielt. Die fünf Musiker aus Austin Texas wissen, wie man einen radiotauglichen Song macht und wie man Musik produziert, die haarscharf am Mainstream vorbei durch die Ohren der Hörer, direkt in ihre Beine dringt.

The Shins – Heartworms

Holla! Mit „Name for you“, dem Opener des ersten Shins-Albums seit fünf Jahren, zeigt James Mercer, dass er nicht vor hat, Gefangene zu machen. Der Song kombiniert die großen Stärken der Band, die extreme Melodieverliebtheit und das zappelige Songwriting, das vom Hölzchen aufs Stöckchen kommt, um immer wieder bei grandiosen Refrains zu landen.