Category Archives: Platten

Foo Fighters – Concrete And Gold

Ich wollte das Foo Fighters-Album mit dem fettesten Sound aller Zeiten machen. Eine gigantische Rock-Platte, aber mit einem Greg-Kurstin-esken Feeling für Melodie und Arrangement… eine Motörhead-Version von ‚Sgt. Pepper‘… oder so etwas in der Art“.

Hot Water Music – Light It Up

Eigentlich haben mich Hot Water Music in den vergangenen 15 Jahren nur enttäuscht. Das liegt zum einen an der hohen Messlatte, die sich die Band aus Gainesville mit Alben wie „Forever And Counting“ (1997) und „A Flight and a Crash“ (2001) selbst gelegt hat, zum anderen aber auch an der Grütze, die sie zwischenzeitlich veröffentlichten. Mit ihrem neuen Album „Light It Up“ enttäuschen Hot Water Music nicht – vom Hocker reißen tut das Album aber auch nicht.

Mazzy Star – So Tonight That I Might See

Bemerkenswert, wie ein einzelner Song die Zeit zurückdrehen kann. Mazzy Star haben sich 1989 gegründet und bis heute vier Alben aufgenommen. Ihr hervorragendes zweites Album „So Tonight That I Might See“ wird nun von Universal Music erneut auf Vinyl veröffentlicht. Zum Glück, sonst wäre diese fantastische Band vielleicht in Vergessenheit geraten.

OMD – The Punishment Of Luxury

Huch, wo kommen die denn jetzt auf einmal wieder her? Orchestral Manoeuvres In The Dark, kurz OMD, veröffentlichen mit „The Punishment Of Luxury“ bereits ihr 13. Studioalbum. Das haut den Hörer jetzt nicht unbedingt direkt vom Stuhl, stilvoller und besser als das aktuelle Erasure-Album ist es aber auf jeden Fall.

Romano – Copyshop

Romano (alias Roman Geike), der Köpenicker Zöpfchen-Rapper, ist zurück. Mit seinem Debüt-Album „Jenseits von Köpenick“ verteilte er noch Klapse auf den Po und rief dazu auf, die Banken abzufackeln. Auf dem neuen Langspieler „Copyshop“ ist wieder alles drauf, was am Rand von Berlin so getrieben und diskutiert wird.

Interpol – Our Love To Admire

Das wahrscheinlich bekannsteste Interpol-Album „Our Love To Admire“ bekommt von der Plattenfirma zum 10-jährigen Jubiläum einen Neuauflage in drei verschiedenen Varianten spendiert. Neben einer CD/DVD erscheinen auch noch zwei verschiedene Vinyl-Versionen. Wobei der Unterschied darin liegt, dass der einen DoLP die DVD beiliegt, der anderen nicht. Sowohl das Studioalbum, als auch das Livekonzert aus dem Jahre 2007 (aus dem Astoria in London) zeigen eine Band in Höchstform.

Inheaven – dto.

Inheaven reihen sich in das Spalier junger Pop-Punk/Grunge-Bands ein und verlangen mit ihrem ersten Album Gehör. Die Damen und Herren aus Brighton machen dabei auch vieles richtig, lassen mich im Großen und Ganzen aber eher unberührt zurück. Zu sehr wird hier auf einen Slot auf großen Festivalbühnen geschielt.

Live – Mental Jewelry

Zum 25-jährigen Jubiläum ihres Debütalbums schenkt Universal Music der amerikanischen Rockband Live eine Wiederveröffentlichung des Albums in Form einer Doppel-CD und LP. Auf „Mental Jewelry“ beweist die Band um Sänger Ed Kowalczyk welch Potential in ihr steckt. Abrufen kann sie es aber noch nicht wirklich.

The Verve – Urban Hymns

Mit der Wiederveröffentlichung alter Hit-Alben scheint sich heute immer noch ein gutes Geschäft machen zu lassen. Und das, obwohl man sicherlich viele der Alben im Second Hand-Plattenladen seines Vertrauens für kleines Geld finden kann. Universal Music veröffentlicht nun gleich mehrere großartige Alben. Darunter auch „Urban Hymns“ von The Verve.