All posts by Tamara Reuter

Drangsal – Live in Düsseldorf (09.03.2017)

Es ist Donnerstag und die Drangsal tritt im Stone Düsseldorf auf. Die ehrwürdige Location, die Größen wie Die Toten Hosen oder auch Kraftwerk hervorbrachte, ist heute ein Tanzclub, der seinen Punkcharme verloren hat. Nichtsdestotrotz ist das Konzert der 1980s-orientierten Band restlos ausverkauft. In der Facebookveranstaltung suchen viele User noch spontan nach Tickets und sind sogar gewillt den doppelten Preis zu zahlen – ein wenig überzogen, wie ich finde.

The XX – Live in Düsseldorf (28.02.2017)

Es ist einer dieser vernieselten Dienstage an denen die Arbeit nervt und die Aussicht auf ein Konzert die Stimmung auch nicht heben will. Um 18:30 Uhr komme ich mit meiner Gefolgschaft an der Mitsubishi Electric Halle in Düsseldorf an und stehe natürlich im Regen. Alles wuselt herum, gibt noch schnell Rucksäcke am Zelt vor der Halle ab (Safety first) und versucht eines der lila Erste-Welle-Bändchen zu erbeuten.

The XX – I see you

Fünf lange Jahre ließen sich die drei Londoner Zeit ein neues Album zu kreieren. 2014 begannen Romy, Oliver und Jamie mit den Aufnahmen zu „I See You“. Im Gegensatz zu den Vorgängeralben „XX“ und „Coexist“ gingen die Briten hier steinige Wege und suchten die Kritik. The XX kündigten die Veröffentlichung ihres Albums deutlich damit an, dass sie in schweren Zeiten etwas Gutes erschaffen wollten, was sich mit großer Sicherheit auf die Wahl von Donald Trump bezog.

Tito & Tarantula – Live in Düsseldorf (22.09.2016)

Am vergangenen Donnerstagabend ging es für uns zu Tito & Tarantula, die im Rahmen ihrer Blood Suckers Summer-Tour einen Abstecher im Düsseldorfer ZAKK machten. Die Band war mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht wirklich bekannt, aber wenn Regisseur Quentin Tarantino genau diese Musik für einen seiner Filme verwendete, konnte es ja nur etwas besonders sein. Den Song „After Dark“ suchte Tarantino, wie die Meisten wissen dürften, für eine Strip-Szene im Halb-Splatter „From Dusk Till Dawn“ aus.

Die Antwoord – Bildergalerie

Das Publikum bestand aus Punks, Ravern, Ruhrpottasis und hippen Anzugträgern, die sich alle gleichermaßen auf DIE ANTWOORD gefreut haben. So unterschiedlich die anwesenden Menschen auch waren, es gab keinerlei Problem, sondern extrem viel Spaß.

Parov Stelar – Bildergalerie (Düsseldorf)

Gegen 19:30 Uhr gab es statt Andrang eher Totentanz in der ehemaligen Philippshalle. Aber gut, der Abend war schließlich noch jung. Eine knappe halbe Stunde später strömten einige Hundert Besucher in die Halle. Das Publikum war, wie so oft bei Parov Stelar, gut gemischt. Als besonders angenehm empfand ich den üppigen Anteil älterer Damen, die sich ihre Stimmung mit Sekt angetrunken haben. Hier und da finden sich Besucher, die zwanghaft versucht haben den Klamottenstil der 1920er Jahre nachzuahmen. Das ist schon in Ordnung, trotzdem trägt man entweder einen Gürtel oder Hosenträger, liebe Herren. WEITER