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Interview mit Oliver Perau (Terry Hoax)

Terry Hoax gehören für mich zu den besseren deutschen Rockbands. Seit nun mehr 30 Jahren sind die Hannoveraner nun schon unterwegs. Hits wie die Depeche Mode Coverversion „Policy Of Truth“ oder „Live All“ machten Terry Hoax zu einer der wichtigsten Indie-Bands der 1990er-Jahre. Danach wurde es aber recht ruhig um die Band, die sich 1996 auflöste, seit 2008 aber wieder aktiv ist. Im Herbst 2017 veröffentlichten Terry Hoax mit „Thrill“ ein wirklich gutes Album. Im Rahmen ihrer Frühjahrs-Tour sprachen wir mit Sänger Oliver Perau, was wir hier etwas zeitverzögert veröffentlichen. Sorry dafür.

5 Songs… Oliver Perau (Terry Hoax)

In der Rubrik „5 Songs” erzählen uns Musiker von Songs, die einen großen Einfluss auf ihr musikalisches Schaffen hatten bzw. haben. Nach Songwriter Gregor McEwan und Alex Schrottgrenze haben wir Oliver Perau von Terry Hoax im Rahmen unseres Interviews nach seinen Lieblingsliedern gefragt.

City Calm Down – Echoes In Blue

Der erste Song „Joan, I´m Disappearing“ beginnt, und die erste Assoziation ist sofort The National. Das ist per se ja erst einmal ganz gut, gibt ja schlimmere Bands, mit denen man verglichen werden könnte. Dass „Echoes In Blue“ aber glücklicherweise nicht wie ein reiner Klon bekannterer Bands klingt, steht dem Album am Ende ganz gut.

Tied To A Bear – True Places

Punkrock aus Boston. Tied To A Bear brettern auf ihrem zweiten Album „True Places“ ganz ordentlich nach vorne. Die Band um Singer/Songwriter Jeff Rowe bewegt sich dabei im Spannungsfeld von Dillinger 4, Latterman und American Steele.

Slaughter Beach, Dog – Birdie

Das Album von Jake Ewald (Modern Baseball) ist mal komplett an mir vorbei gegangen. Da er mit Slaughter Beach, Dog aber die famosen Tigers Jaw auf deren Deutschland-Tour im April 2018 supporten wird, ist das Album doch noch in meine Playlist gerutscht.

Easy October – Tangled Up In Black

2014 veröffentlichte Kristoffer Hedberg sein Album „Sweethearts Before The Fall“. Einen melancholischen Indie/Country/Pop/Americana-Bastard, den ich mir bis heute immer mal wieder aus dem Plattenregal fische, weil er so wundervoll relaxt aus den Boxen wabert. Mit „Tangled Up In Black“ erreicht Hedberg, der immer noch unter dem Namen Easy October unterwegs ist, zwar nicht ganz die Tiefe und Schönheit des 2014er-Albums, schön anzuhören ist es aber trotzdem.

Milestones – Red Lights

Vor ungefähr 15 Jahren hätte ich das neue Album von Milestones wahrscheinlich ziemlich gut gefunden. In der Zwischenzeit habe ich aber ungefähr 5.000 Songs gehört, die genau so klingen, wie die elf Tracks dieser Band aus Manchester. Man darf also getrost von Ermüdungserscheinungen sprechen.