All posts by Lars Lindner

Pohlmann – Weggefährten

Ich hatte vor dem Erscheinen des aktuellen Albums von Pohlmann zwei Begegnungen mit seiner Musik. Die erste war 2007, als er bei Stefan Raabs Bundesvisionsongcontest mit seiner Gitarre für Nordrhein Westfalen antrat und seinen Song „Mädchen und Rabauken“ spielte, der dann auch eine ordentliche Bewertung bekam und auf Platz 5 von 16 Teilnehmern landete.

Spoon – Hot Thoughts

Die Band Spoon gibt es schon seit 1994. Seitdem haben sie sich den Ruf einer amerikanischen Indie-Rock-Institution erspielt. Die fünf Musiker aus Austin Texas wissen, wie man einen radiotauglichen Song macht und wie man Musik produziert, die haarscharf am Mainstream vorbei durch die Ohren der Hörer, direkt in ihre Beine dringt.

Bilderbuch – Magic Life

„Bilderbuch“ sind jung, frech und unbekümmert. Nur vor diesem Hintergrund verzeiht man ihnen die beknackten Texte, die nervenden Gitarrensoli und den permanenten Einsatz von Octavern, Autotune und bunten Polyester-Pullovern.

Ryan Adams – Prisoner

Wie seht ihr das? Mit Ryan Adams kann man ein einfaches aber aufschlussreiches Experiment durchführen. Möchte man in sekundenschnelle herausbekommen, ob ein beliebiger Gesprächspartner sich für Musik interessiert oder diese maximal als Hintergrundgeräusch benötigt, dann stelle man diesem Menschen die Frage, ob er oder sie Ryan Adams kennt. Wenn man dann die Antwort bekommt, dass er oder sie „Summer of ´69“ gut findet, kann man sich sicher sein, dass ein gemeinsames Gespräch über Pop-Musik nicht lohnt.

Dude York – Sincerely

Auf „Sincerely“, ihrem aktuellen Langspieler, legen die drei Musiker von Dude York sehr amtlich los. Opulent produziert von John Goodmanson und JR Slayer (Goodmanson kennt man als Produzenten von Sleater-Kinney und Bikini Kill) erklingt eine fette, mit schönen Effekten verbreiterte Gitarre, die fortan auch in den restlichen Stücken des Albums den Ton angibt.

Communions – Blue

Na klar, aus Skandinavien kommt gute Popmusik, das weiß doch jeder. Die Communions aus Dänemark halten dieses Versprechen zum überwiegenden Teil. Sie stellen das gleich mal auf ihrem Debütalbum „Blue“ mit dem ersten Song „Come On, I´m Waiting“ unter Beweis. Mit viel Melodie zum Mitsingen und gefälligen Gitarren zum Mitwippen versuchen sie die Hörer direkt auf ihre Seite zu ziehen.