All posts by Eric Hilt

King Gizzard & the Lizard Wizard – Murder of the Universe

Erstes Update im Gizzard Fünf-Album-Plan. Nachdem beim ersten Entwurf „Flying Microtonal Banan“ noch die Exploration orientalischer Harmonien Thema war, geht es hier um den gizzardschen Ansatz einer Rockoper. Eine durchgängige Geschichte wird erzählt, kurze Stücke bzw. Suiten in mehreren Teilen bilden den musikalischen Rahmen, der immer wieder mit über die Musik gelegten Erzählparts ergänzt wird.

Mark Lanegan Band – Live in Köln (25.06.2017)

Die 35 Euro im VVK, die vom Veranstalter für die Gargoyle-Tour veranschlagt wurde, waren den meisten wohl doch etwas zu viel, weswegen das Konzert ein downgrade von der Live-Music-Hall ins Luxor erfuhr. Das ließ wieder Sardinenbüchsenatmosphäre erwarten, angesichts der gerade herrschenden Temperaturen eine höchst unangenehme Vorstellung.

VOIVOD – Live in Essen (19.6.2017)

Es ist sehr heiß an diesem 19. Juni, da ist es umso schöner, mal wieder ewig im Zug rumzuhängen und die Vorgruppe zu verpassen. Dieses Mal kann die Bahn wohl nichts dafür, nein, ich schwitze gegen G20, na für die Weltrevolution tut man ja so einiges…

Der Täubling – Der Täubling

Das Label Sichtexot ordnet die Zielgruppe dieses Debütalbums irgendwo zwischen hustensaftabhängigen Minderjährigen und BoomBap-Opis ein. Von ersteren hab ich schon mal was gehört, finde das aber beschissen, weil ich mich eher zu letzteren zählen würde und daher die Kids nicht mag.

Mark Lanegan – Gargoyle

Gargoylen nennt man diese fratzigen Figürchen an gotischen (bzw., in den US of A, neogotischen) Kirchen. Tiefere Bedeutung oder Selbstbespaßung der Steinmetze, darüber streiten sich die Experten. Auf dem Cover sehen wir einen schmiedeeisernen Zaun, mutmaßlich vor einem Lovecraftmäßigen Haus zu stehen.

Levin Goes Lightly – GA PS

Endlich wieder neue Musik vom schwäbischen D.I.Y. Bowie. Sein letztes Album „Neo Romantic“ war so gut, wie lange nichts mehr. Einmal mehr an dieser Stelle ein Dankeschön an Die Nerven aus Stuttgart, die im Alleingang eine wunderbare Szene an die Oberfläche gezerrt haben, der fast monatlich tolle neue Musik entspringt. Wobei der Levin (ich nenn ihn jetzt einfach mal so, ob er wirklich so heißt?) doch was ganz besonderes ist. Öfter hab ich jedenfalls keine andere Stuttgarter Platte im letzten Jahr gehört.

KRS-One – Live in Düsseldorf (18.03.17)

Die Ankündigung des Konzerts bei facebook hab ich schon als eine kleine Sensation wahrgenommen. Mehr „Realness“ und Credibility, mehr Emcee-Kompetenz und Hits aus nahezu 30 Jahren kriegt ein Rapper alleine gar nicht zusammen. Und das dann auf der intimen Bühne an der Lacombletstraße? True! Kein Wunder, dass der Laden ausverkauft war und die Luft vor´m Haus der Jugend war greifbar aufgeladen von der Erwartung, gleich eine der größten Hip-Hop Legenden überhaupt leibhaftig zu erleben.