All posts by Eric Hilt

Teenage Fanclub – Live in Köln (17.02.2017)

Da ich aufgrund nachvollziehbarer Hindernisse (Herkunft vom Dorf, Death Metal), eher spät so richtig Checkung von britischer Gitarrenpopmusik entwickeln konnte, hab ich diese Band zu ihrem Zenit natürlich verpasst. Umso schöner, dass sie immer noch tolle Alben aufnehmen und das neueste, nämlich „Here“ von 2016 nun auch ordentlich live vorstellen. Zum Beispiel in Köln im Luxor (übrigens right across the street vom Roseclub, wo ca. 25 Jahre vorher der erste Teenage Fanclub Auftritt in Deutschland stattgefunden hat).

Lieblingsplatte-Festival (Teil 3: Mutter)

Da verpasst man die Bahn und dann fängt das Konzert auch noch früher an (Danke, Ü 30 Party!), und schon hat man ne halbe Stunde Lieblingsplatte verpasst. Super, das gibt die passende miese Laune. Wobei ich mit dieser Lieblingsplatte hier von allen noch am wenigsten anfangen kann, da ich sie kaum kenne.

Lieblingsplatte-Festival (Teil 1: Fehlfarben / The Notwist)

Wenn es okay ist, würde ich nach der Hälfte der Konzerte des Lieblingsplatte-Festival eine Zwischenbilanz geben, nicht weil ich zu faul wäre, um für jedes Konzert ein eigenes Review zu schreiben, sondern weil ich beide Auftritte wegen der gemeinsamen Klammer – Lieblingsplatte – und der dann doch so grundverschiedenen Herangehensweise ans Thema aufeinander beziehen möchte.

Rakta – dto.

Eine Wiederveröffentlichung von 2013, sagt das Backcover, während die Vorderseite sehr schön gestaltet ist. Ursprünglich erschienen auf dem brasilianischen Label Dama da noite. Die Band kommt auch von da. Und macht keinen Bossanova, sondern ziemlich düsteren Apokalypsenpunk, der an alten Postpunk/Wave erinnert, insbesondere wegen der Stimme an Siouxsie & the Banshees. Wenn auch bei weitem nicht mit der Ausdruckskraft und Bandbreite von Siouxsie.

Explosions In The Sky – Live in Düsseldorf (27.10.2016)

Im Rahmen des New Fall-Festivals wandert die Pop-Kultur in die Tempel der wahren Kunst, sprich, die Düsseldorfer Tonhalle oder im Fall von Explosion In The Sky, den Robert-Schumann Saal. Das bringt dann einen Sektempfang mit livrierten Kellnern mit sich, einen Pausengong, sowie durchnummerierte Sitzreihen. Rock´n`Roll. Das Gute daran war der wirklich umwerfende Sound und die wundervolle Lichtbegleitung. Und das Sitzen passt ja bei dem eher gesetzten Post-Rock von EITS eigentlich auch ganz gut.