All posts by Eric Hilt

Inheaven – dto.

Inheaven reihen sich in das Spalier junger Pop-Punk/Grunge-Bands ein und verlangen mit ihrem ersten Album Gehör. Die Damen und Herren aus Brighton machen dabei auch vieles richtig, lassen mich im Großen und Ganzen aber eher unberührt zurück. Zu sehr wird hier auf einen Slot auf großen Festivalbühnen geschielt.

Rocket from the Crypt – Live in Düsseldorf Zakk (10.07.17)

Obwohl Rocket from the Crypt für mich von allen San Diego-Bands um Speedo oder Rick Froberg die am wenigsten wichtige ist, hab ich mich auf den Auftritt sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wo ich aber bei den Hot Snakes jeden Song hätte mitsingen können, bin ich im Output Rocket from the Crypts nicht so bewandert, daher kann ich das Konzert nur so Eindrucksmäßig bewerten und keinen Kommentar zur Setlist abgeben.

King Gizzard & the Lizard Wizard – Murder of the Universe

Erstes Update im Gizzard Fünf-Album-Plan. Nachdem beim ersten Entwurf „Flying Microtonal Banan“ noch die Exploration orientalischer Harmonien Thema war, geht es hier um den gizzardschen Ansatz einer Rockoper. Eine durchgängige Geschichte wird erzählt, kurze Stücke bzw. Suiten in mehreren Teilen bilden den musikalischen Rahmen, der immer wieder mit über die Musik gelegten Erzählparts ergänzt wird.

Mark Lanegan Band – Live in Köln (25.06.2017)

Die 35 Euro im VVK, die vom Veranstalter für die Gargoyle-Tour veranschlagt wurde, waren den meisten wohl doch etwas zu viel, weswegen das Konzert ein downgrade von der Live-Music-Hall ins Luxor erfuhr. Das ließ wieder Sardinenbüchsenatmosphäre erwarten, angesichts der gerade herrschenden Temperaturen eine höchst unangenehme Vorstellung.

VOIVOD – Live in Essen (19.6.2017)

Es ist sehr heiß an diesem 19. Juni, da ist es umso schöner, mal wieder ewig im Zug rumzuhängen und die Vorgruppe zu verpassen. Dieses Mal kann die Bahn wohl nichts dafür, nein, ich schwitze gegen G20, na für die Weltrevolution tut man ja so einiges…

Der Täubling – Der Täubling

Das Label Sichtexot ordnet die Zielgruppe dieses Debütalbums irgendwo zwischen hustensaftabhängigen Minderjährigen und BoomBap-Opis ein. Von ersteren hab ich schon mal was gehört, finde das aber beschissen, weil ich mich eher zu letzteren zählen würde und daher die Kids nicht mag.

Mark Lanegan – Gargoyle

Gargoylen nennt man diese fratzigen Figürchen an gotischen (bzw., in den US of A, neogotischen) Kirchen. Tiefere Bedeutung oder Selbstbespaßung der Steinmetze, darüber streiten sich die Experten. Auf dem Cover sehen wir einen schmiedeeisernen Zaun, mutmaßlich vor einem Lovecraftmäßigen Haus zu stehen.