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Verlosung: 2×2 Tickets – The Front Bottoms Köln (2.12.2016)

Im Osten der USA scheint man den Westen Europas noch im Blick zu haben. Hier wird der St. Patrick’s Day noch richtig gefeiert, man liebt Irish Folk-Musik und Britpop. Gleichzeitig blickt man gen Westen und hört die amerikanische Tradition. THE FRONT BOTTOMS packen das alles in ihren klaren Indie-Rock mit intelligenten Texten. Irgendwo wird immer eine keltische Ursprungsharmonie, eine Violent-Femmes-Referenz, eine Frank-Turner-Zeile, eine hymnische Hook oder ein Bruce-Springsteen-Gitarrenschlag untergemischt.

Jamie Lidell – Building A Beginning

Es ist schon eigenartig mit diesem Jamie Lidell. Er bewegt sich mit seinen Songs immer hart an der Schmalzgrenze, trotzdem bin ich beim Hören seiner Platten immer begeistert, was der so mit dem Erbe von Marvin Gaye, Lionel Richie, Prince etc. anstellt.

Fu Manchu – Live in Köln (18.10.2016)

Nachdem es die Bahn mit der ominösen „Personen im Gleis“-Geschichte mal wieder ziemlich spannend gemacht hat, sind wir doch noch pünktlich in Köln-Süd angekommen. Sogar noch Zeit genug für ein Bier von der Bude, hurra. Bisschen Mut antrinken ist aber auch schwer nötig, falls man vorhaben sollte, als halbwegs paranoide Person das ausverkaufte Luxor zu betreten. Bereitet mir immer wieder große Freude, dieses Geschiebe und Getrampel.

GOAT – Requiem

Eine ganz famose Platte ist das. Laut Beipackzettel das „Folkalbum“ von GOAT. Nun denn, allerhand meisterlich gespielter Bouzouki oder Balalaika oder was weiß ich, das fällt schon sofort auf (rituelle Studiomusiker im Stammesumfeld?). Ansonsten tribalistische Rhythmik from all around the globe. Also Volksmusik im allerbesten Sinne.

Buzzcocks – Live in Düsseldorf (17.09.2016)

Es ist so ein Thema mit dem hohen Dienstalter. Mancher springt immer noch jeden Morgen wie eine Elfe aus den Federn und freut sich auf´s Tagwerk, während der nächste sich nur mit großer Mühe bis zur Rente schleppt. Um es salomonisch auszudrücken: mein Eindruck von der Arbeitshaltung der Buzzcocks im 40. Berufsjahr changierte immer irgendwie dazwischen. Aber ich darf wohl getrost behaupten, dass das 1977 alles etwas spritziger war.