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Motorpsycho – Live in Düsseldorf (25.06.2015)

Ich habe den Anschluss verloren. Ich mag nicht mehr. Lobhudeleien gibt’s woanders, leset bitte dort (Internet). Fest steht, ich geh da nicht mehr hin. Weiß gar nicht, was ich zu den ganzen Stücken schreiben soll, außer, dass ich die zu lang und zu langweilig fand und dass ich mich nicht im Geringsten uninformiert gefunden hab, ob der Tatsache, die letzen vier oder fünf Alben nicht mehr gekauft zu haben.

Muse – Drones

„Dead Inside“, so wie es der Opener des siebten Studioalbums des Trios aus dem englischen Teignmouth vielleicht auf den ersten Blick vermuten lässt, ist hier grundsätzlich gar nix. Im Gegenteil. Muse sind dorthin zurückgekehrt, wo sie ursprünglich mal herkamen: zum Alternative Rock. Und haben dabei den musikalischen Bombast und die Effekthascherei der beiden Vorgängeralben „The Resistance“ und „The 2nd Law“ hinter sich gelassen. Zumindest fast.

Trans Am – Volume X

Nicht so richtig viel Neues auf der neuen Trans Am, aber viel gute Musik! Die Zutaten wurden ein bisschen anders gemischt und hier und da verfeinert, die Sounds sind oft bekannt von „Liberation“ (Vocoder, Analogsynth) und anderen Alben. Und auch die Hinwendung zu kosmischer Musik/Krautrock seit dem 2007er-Album „Sex Change“ (und weit vorher) wird weiterverfolgt – Mal sehr offensichtlich wie bei „Nightshift“, mit geshuffeltem Motorikbeat und geilem New Age Synth-Riff. Oder eher eklektisch mit Anleihen an den esoterisch angehauchten Schlager der Soloplatten von Michael Rother – und das ist als Kompliment gemeint. Trans Am sind neben Tortoise eh die krautigste von den alten Postrock Bands.