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Will Varley – Spirit Of Minnie

Bei der Fülle an Singer-/Songwritern, die in den vergangenen Jahren ambitionierte Platten veröffentlicht haben, wird es für den einzelnen Musiker immer schwieriger, auf sich aufmerksam zu machen. Will Varley veröffentlicht mit „Spirit Of Minnie“ bereits sein fünftes Album. Doch auch er wird es schwer haben, aus den ganzen Mitbewerbern hervorzustechen.

OH FYO! – Bravery

OH FYO! kommen aus Lübeck und legen mit „Bravery“ ihr ambitioniertes Debütalbum vor. Die beiden Songwriter, die hinter dieser Band stecken sind jung, motiviert und waren bisher ganz offensichtlich noch etwas planlos.

The Fratellis – In Your Own Sweet Time

Ja, The Fratellis sind zurück. Kennste, Kennste? Natürlich kennt man die Schotten noch. Von ihrem Debütalbum „Costello Music“ konnten sie 2006 allein in Großbritannien mehr als eine Million Exemplare verkaufen. Gefühlt wurde damals jeder Song als Single ausgekoppelt, so dass man auch hierzulande kaum an der Band vorbei kam.

Moscow Death Brigade – Boltcutter

Vor einigen Jahren habe ich eine Dokumentation über Faschismus im heutigen Russland gesehen. Die Regisseure zeichneten darin beeindruckende (und schockierende) Bilder einer Subkultur, die im nicht unbedingt gewaltfreien Russland gegen Homophobie, Ausländerfeindlichkeit und Sexismus kämpft. Mittendrin die Hip Hop-Band Moscow Death Brigade.

Kakkmaddafakka – Hus

Uff, liegt die neue Kakkmaddafakka echt schon seit zwei Monaten auf meinem Schreibtisch? Skandal! Ihr viertes Album „Hus“ macht es dem Hörer allerdings auch nicht leicht, Motivation aufzubringen, sich ausführlich damit zu beschäftigen.

Donots – Lauter als Bomben

Ich mag die Donots. Ich mochte sie eigentlich schon, als ich sie vor geschätzen 20 Jahren auf einem Visions-Sampler gehört habe. Die Band macht alles richtig, hält die Fahne der richtigen politischen Seite hoch, ist eine unfassbar gute Liveband und zudem unglaublich sympathisch. Aber mit ihren deutschsprachigen Songs tu ich mich auch auf ihrem neuen Album „Lauter als Bomben“ schwer.

Listener – Being Empty : Being Filled

Ich weiß noch ziemlich genau, wie mich „Wooden Heart“, das zweite Album der Band Listener umgehauen hat. Diese Mischung aus Spoken Word und verschrobenem, aber zum Teil heftigen Indie-Rock passte perfekt. Auf ihrem vierten Album „Being Empty : Being Filled“ ist die Magie verflogen, gut ist es trotzdem.