Ghost – Ceremony and Devotion

Die schwedischen Satansbraten von Ghost sind nicht nur in musikalischer Hinsicht (neben den Beatles und ABBA) den großen Hardrockbands der 1970er-Jahren verpflichtet. Auch die Veröffentlichungspolitik folgt der der Vorbilder. Und das heißt: zum vorläufigen Höhepunkt der Karriere muss ein amtliches Livealbum her!

Will Varley – Spirit Of Minnie

Bei der Fülle an Singer-/Songwritern, die in den vergangenen Jahren ambitionierte Platten veröffentlicht haben, wird es für den einzelnen Musiker immer schwieriger, auf sich aufmerksam zu machen. Will Varley veröffentlicht mit „Spirit Of Minnie“ bereits sein fünftes Album. Doch auch er wird es schwer haben, aus den ganzen Mitbewerbern hervorzustechen.

OH FYO! – Bravery

OH FYO! kommen aus Lübeck und legen mit „Bravery“ ihr ambitioniertes Debütalbum vor. Die beiden Songwriter, die hinter dieser Band stecken sind jung, motiviert und waren bisher ganz offensichtlich noch etwas planlos.

The Fratellis – In Your Own Sweet Time

Ja, The Fratellis sind zurück. Kennste, Kennste? Natürlich kennt man die Schotten noch. Von ihrem Debütalbum „Costello Music“ konnten sie 2006 allein in Großbritannien mehr als eine Million Exemplare verkaufen. Gefühlt wurde damals jeder Song als Single ausgekoppelt, so dass man auch hierzulande kaum an der Band vorbei kam.

Moscow Death Brigade – Boltcutter

Vor einigen Jahren habe ich eine Dokumentation über Faschismus im heutigen Russland gesehen. Die Regisseure zeichneten darin beeindruckende (und schockierende) Bilder einer Subkultur, die im nicht unbedingt gewaltfreien Russland gegen Homophobie, Ausländerfeindlichkeit und Sexismus kämpft. Mittendrin die Hip Hop-Band Moscow Death Brigade.

Kakkmaddafakka – Hus

Uff, liegt die neue Kakkmaddafakka echt schon seit zwei Monaten auf meinem Schreibtisch? Skandal! Ihr viertes Album „Hus“ macht es dem Hörer allerdings auch nicht leicht, Motivation aufzubringen, sich ausführlich damit zu beschäftigen.