88 Fingers Louie – Thank You For Being A Friend

88 Fingers Louie haben sich bereits 1993 in Chicago gegründet. Ihre ersten musikalischen Gehversuche wurden direkt von Fat Wreck Chords begeleitet, was dem kundigen Leser natürlich schon eine grobe Richtung vorgibt. Jip, die Band um Sänger Denis Buckley spielt melodischen Punkrock, ohne allerdings die Straße aus dem Auge zu verlieren.

Vérité – Somewhere In Between

Auf ihrem Debütalbum „Somewhere in Between“ legt Vérité eine selbstbeherrschte Stärke an den Tag, die aus ihrer jahrelangen Arbeit als unabhängige Künstlerin resultiert. Die in Brooklyn lebende Sängerin, die bürgerlich eigentlich Kelsey Byrne heißt und im Alter von 16 begann Shows in New York zu spielen, gründete ihr Solo-Projekt Vérité mit Anfang 20 und verbrachte die folgenden Jahre damit, ihren einzigartigen Alt-Pop-Sound auszuarbeiten.

Melvins – A Walk with Love and Death

1994 brachte die Band „snivleM“ ein Album namens „Prick“ auf dem sich damals auf seinem Höhepunkt befindlichen Noiserock-Label Amphetamine Reptile Records raus. Die Platte besteht hauptsächlich aus Tapeloops, Fieldrecordings, freier Improvisation sowie einer Coverversion und ist nahezu unanhörbar.

The Riptide Movement – Ghosts

Man kann es eklektizistisch oder geklaut nennen, aber The Riptide Movement stellen auf ihrer aktuellen Platte einen schönen Setzkasten aus bereits gehörten Sounds und Melodien zusammen, die sehr gut produziert, das Hörerherz erfreuen.

Itchy – All We Know

15 Jahre, 900 Shows, sieben Alben… so die bisherige Bilanz der Itchy Poopzkids. Zeit den vorpubertären Namen etwas zu entschärfen, man ist ja keine 16 mehr. Das siebte Album „All We Know“ erscheint also nur noch unter dem Namen Itchy. Besser wird es dadurch aber auch nicht.

Jimmy Eat Wolrld & RAZZ – Bildergalerie

Eines ist völlig klar Jimmy Eat World sind eine absolute Herzensband. Bereits auf der Zugfahrt sind einige Menschen mit augenscheinlich einem gemeinsamen Ziel an diesem Abend zu beobachten, Jimmy Eat World-Shirts verschiedener Zeitetappen mischen sich unter die Reisenden und bereits hier kann man sich einen guten Überblick über das im Kölner E-Werk zu erwartende Publikum machen. Überwiegend Mittdreißiger, die die Band vermutlich schon aus den frühen Tagen kennen und lieben, gemischt mit wenigen jüngeren und älteren Fans.
Zum Bericht geht es hier lang.

House Of Pain – Live in Köln (13.07.2017)

Da freut man sich seit Wochen auf ein Konzert und einen ganz bestimmten Song, der seit 25 Jahren ein wichtiger Bestandteil des eigenen musikalischen Daseins ist, und was passiert im Moment des Intros von diesem Song? Anstatt auszuflippen zücken die tätowierten Jungs um mich rum ihre Handys und blenden mich mit ihren Displays. Ed Sheeran? Nee, House Of Pain mit „Jump Around“! Es ist zum Kotzen.

Rocket from the Crypt – Live in Düsseldorf Zakk (10.07.17)

Obwohl Rocket from the Crypt für mich von allen San Diego-Bands um Speedo oder Rick Froberg die am wenigsten wichtige ist, hab ich mich auf den Auftritt sehr gefreut und wurde nicht enttäuscht. Wo ich aber bei den Hot Snakes jeden Song hätte mitsingen können, bin ich im Output Rocket from the Crypts nicht so bewandert, daher kann ich das Konzert nur so Eindrucksmäßig bewerten und keinen Kommentar zur Setlist abgeben.